Portraits

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Kölle

Juni, 2020

Um zu fotografieren, fahre ich auch gerne mal längere Strecken ... . . . lies mich

Eigentlich sollte ich in Köln eine Hochzeit fotografieren.

durch die sogenannte "aktuelle Lage" wurde die Hochzeit, wie so viele andere auch, abgesagt.

Aber das Bahnticket kann man doch nicht einfach so verfallen lassen...

Also bin ich einfach mal für einen Tag nach Köln gefahren.


Morgens hin, Abends zurück...

Köln ist riesig...
wenn man nur einen Tag zu Verfügung hat, muss man sich entscheiden, was man sehen will.

Ich, als Filmfan und auch langer Mitarbeiter bei der Bavaria Film GmbH, konnte es mir natürlich nicht entgehen lassen, ehemalige Drehorte von dem Amt, Tatort, Rita's Welt Pastewka und Atze anzusehen.

Unscheinbare Orte, inmitten einer Goßstadt...
Aber nach meiner Stadtbesichtigung der besonderen Art habe ich wohl das gemacht, was jeder macht, wenn er Köln besucht.

Den Rhein entlang schlendern, die Vielfalt der Schlösser auf der Hohenzollern Brücke bewundern und dann auf direktem Weg zum Dom

Auf dem Weg musste ich natürlich auch DAS Foto Kölns machen... - Das Pendant für einen Fotografen zu einem Eintrag in ein Gipfelbuch für Bergbegeisterte


Spektakulär an diesem Tag waren auch die Wolken. dunkle bedrohliche Mauern näherten sich.
Aber so sehr ich sie auch auf meinem Weg bewunderte, als sie schließlich entschlossen sich zu entleeren, war ich froh über ein rettendes Dach...

Als sich nach wenigen Minuten der Wolkenbruch lichtete, bot mir der wohl seltene Anblick des Doms, ohne viel Menschen.

Er ragt wie ein in den Boden gestampftes Gebäude schwarz vor einem auf. Mit den Wolken sah er beinahe bedrohlich aus...

Hinein durfte ich leider nicht, aber ich war sicherlich nicht das letzte mal in Köln.





mach mich klein

Ein Ausflug in's Grüne

Mai, 2020

Wenn man nur zu Hause bleibt, fällt einem die Decke auf den Kopf ... . . . lies mich

Es ist echt verrückt wie sehr man Sachen vermisst, wenn man sie nicht machen kann, nur weil man nicht kann.

Ich liebe es zu reisen. - ich hatte keine größere Reise geplant und dennoch erwischte ich mich immer öfter dabei wie ich mir wehleidig meine Urlaubsfotos ansah

Aber man muss nicht weit weg, um einen tollen Ort zu sehen.

Also fuhren wir eines Tages nach Stade, einem Städtchen nicht weit von Hamburg.


Stade und das alte Land drumrum ist bekannt für die Obstbäume, die immer um diese Jahreszeit blühen. Und das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen.

Also Kamera geschultert und ab in die Natur.

Begleitet wurde ich von einem Freund. - Verehrer der analogen Fotografie.

Es ist erfrischend jemanden um sich herum zu haben, der fast ausschließlich über die Fotografie redet.
Über einige Dinge denke ich beim Fotografieren garnicht mehr nach, da die Technik mir quasi ins Blut übergegangen ist. - Aber ab und an ist es auch nicht verkehrt noch mal drüber nachzudenken.

Denn ich lerne auch immer noch gerne dazu.

Wenn man gemeinsam fotografieren geht, kann man sich auch gegenseitig fotografieren.
Für mich als Fotografin ist es sehr ungewohnt vor der Kamera zu stehen, und wieder mal muss ich sagen, dass ich mich dabei immer ziemlich unwohl fühle.

Aber ab und an ein neues Bild, ist nicht verkehrt... später schaut man immer gerne zurück und erinnert sich.

Denn die Zeit rast viel zu schnell und plötzlich sind drei Jahrzehnte um.





mach mich klein

Wenn die Welt stillsteht

April, 2020

Wie mitlerweile jeder weltweit mitbekommen hat, ist die Corona-Zeit angebrochen ... . . . lies mich

Ein Lockdown für einen Fotografen bedeutet rumhocken, Nichtstun, durch alte Festplatten stöbern, Shootings absagen und sich bei Kunden entschuldigen, die teils leider überhaupt nicht einsichtig sind.

Fotografie ist leider kein "essentieller" Job, Bilder sind nicht lebensnotwendig...

Und auch wenn ich liebendgern weiter fotografieren würde, halte ich mich im Gegensatz zu einigen Kollegen an die Regeln.


Wenn ich fotografiere, habe ich mit verschiedensten Menschen zu tun, und da ist mir das Risiko einfach zu groß der "Mittelsmann" zu sein, der die Krankheit dann ggf weiterreichen könnte.
Und da übernehme ich gerne die Verantwortung und sage einfach mal "Nein, ich verzichte auf das Shooting", auch wenn ich daran garkein Gewinn habe, - aber euere Gesundheit ist mir wichtiger.

Aber nicht alle Kunden sind uneinsichtig gewesen. - Viele haben mir angeboten, dass ich die Anzahlung behalten dürfe und das Shooting einfach auf unbekannt verschoben wird.

"Dann bin ich vielleicht nicht mehr schwanger, aber dann können wir ein Familienportrait machen..."

"Wenn Du was brauchst, kannst Du Dich jederzeit melden"

"Kann man was spenden?"

Dieser Zusammenhalt und auch diese Menschlichkeit ist wahnsinnig rührend. - In der Zeit zeigt es sich einfach, dass man doch irgendwie aneinander denkt und auch aufeinander aufpasst.
Ich habe viele meiner Freunde wiedergetroffen. - zwar nicht in persona, aber dafür in langen Skype telefonaten.

Und auch wenn es im Moment eine komische Zeit ist, die überall "verflucht" wird, versuche ich sie so gut es geht zu nutzen.

Endlich habe ich mal Zeit, die Festplatten zu sortieren, die Steuererklärung zu machen, die Wohnung zu putzen, mich mehr um meine Freunde zu kümmern und auch um mich.


So gerne ich mein Beruf liebe, so selten habe ich meine Kamera in den letzten Jahren privat benutzt.
Meist habe ich sie nur als Alibi mitgenommen, Schnappschüsse gemacht und wieder weggesteckt.

Jetzt hatte ich endlich wieder die Zeit und Muse die Kamera wieder aktiv spazieren zu führen.

Die Welt durch die Kamera zu sehen ist ein viel konzentrierterer Bildausschnitt.

Die Ruhe, wenn man alles um sich herum ausblendet und sich vollends auf das Objekt und die Kamera konzentriert. - und das versuche ich jetzt auch wieder in meine Shootings mitzunehmen.





mach mich klein

Zähne zusammenbeißen und durch

März, 2020

Sich als Fotografin die Hand zu verletzen, ist ungefähr das schlimmste was passieren kann ... . . . lies mich

Und manchmal ist es einfach so simpel wie sowas passieren kann.
Ich hatte eine Pizza in den Händen habe nicht geschaut wo ich hingehe, bin gestolpert und direkt auf die Hand geflogen. Zuerst dachte ich es wäre nur eine Schürfwunde aber ziemlich schnell merkte ich dass etwas nicht stimmt:
Der kleine Finger war ausgerenkt.

Also ab zum Arzt, Hand verbunden, und sich mehrere Wochen wie Captain Hook fühlen.

ich bin eine Person, die sich von einer leichten Verletzungen nicht unterbekommen lässt

Und das bedeutet, auch wenn es für mich dann schwerer ist, und ab und an mal ein bisschen ziept: Zähne zusammenbeißen. Ich sage erst dann ab, wenn es wirklich gar nicht mehr geht, oder meine Verletzung mich so einschränkt, dass ich nicht mehr die selbe Qualität abliefer.

Und so habe ich bereits zwei Tage nachdem ich den Bauchplatscher gemacht habe, ein Sedcard Shooting gemacht. - Zwar mehr oder weniger einhändig, aber dafür hat man ja zwei Hände.


Sedcard Shootings sind sehr wichtig für Schauspieler. Mit den Bildern stellen sie sich bei Theatern und Filmproduktionen vor.
Die Bilder sollen möglichst natürlich wirken, den Charakter des Schauspielers wiederspiegeln, aber auch seine Wandelbarkeit.

Die Beziehung zwischen Schauspieler und Fotograf ist daher relativ wichtig. - Nur wenn der Fotograf sich auf den Schauspieler einlässt und ihn "versteht" gibt es die Bilder.

Daher ist es gerade für solche Shootings verheerend, wenn ich als die "auserwählte" Fotografin ausfalle. - Zumal die Bilder meist sehr schnell benötigt werden.


Auch wenn es umständlicher ist, einhändig zu fotografieren, ist es nicht unmöglich.

Die zweite Hand benötigt man um zu zoomen und als weitere "Stütze der Kamera".
Zoomen kann ich auch so, und was die Stütze angeht: So wird halt mein Oberarm ein etwas mehr trainiert.

Was mir positiv aufgefallen ist: Da ich mich für jedes Bild mehr anstrengen musste, habe ich mehr über jedes einzelne Bild nachgedacht, bevor ich mir die Arbeit gemacht habe, die Kamera hochzuheben.

Und mein Kunde war superhappy

Und das ist doch auch einfach die Hauptsache.

Keiner weiß später wie die Fotos entstanden sind.





mach mich klein

50er Jahre

Februar, 2020

Ein Selfie mit Elvis Presley... . . . lies mich

Jedes Jahr im Februar kommt die Zeit der Gaukler.

Seit ein paar Jahren bin ich die Hoffotografin von dem Künstlerhaus in München.
Und das Künstlerhaus macht jedes Jahr im Februar den sogenannten und bereits allseits bekannten Gauklerball.

Da trifft die Schickeria Münchens aufeinander, bekleidet in den auffälligsten Kostümen zu einem Thema was jedes Jahr neu bestimmt wird -Teils selbstgemacht, teils gekauft, in den wunderbarsten Variationen.
Ein kunterbuntes farbenspektakel, und ich mittendrin.

Dieses Jahr, 2020, war das Thema "die Goldenen 50er".

Da ich mich mit Mode tatsächlich überhaupt nicht auskenne, habe ich bereits sobald ich vor dem Thema erfuhr angefangen zu googeln. Denn auch ich, als Fotografin, verkleide mich jedes Jahr.
Mein Outfit muss so gestaltet sein, dass ich nicht in der Fotografie gestört bin.
Dieses Jahr war das eher weniger das Problem, da ich keine Tentakeln hatte oder irgendwelche aufwendigen Kopfverzierungen, aber den Stil passend zu treffen, war für mich, Modebanause, eine richtige Herausforderung.


Daher sah ich dieses Jahr in meinen Kleiderschrank und fand ein Schwarzes Kleid was mich an Audrey Hepburn in Frühstück bei Tiffany's erinnerte.
Auch wenn Frühstück bei Tiffanys wesentlich später gedreht wurde ist Audrey immer noch eine Stil Ikone aus den 50ern.
und so versuchte ich zumindest so auszusehen-

Es war ein tolles Event
Bereits beim Betreten des Künstlerhauses fühlte man sich in der Zeit zurückversetzt.

Ein Raum war in dem Typischen Schwarz Weißen Amerikanischer Diner Look ausgestattet, Überall hingen Schallplatten und die Band, "Buck Rogers" schmetterte einen 50er Jahre Hit nach dem anderen.


Als Krönung des Abends kam einer der besten Elvis Presley Impersonator die es im Moment gibt, und brachte die Bühne zum wackeln.

Aber einer der schönsten Momente für mich war, als mich eine etwas ältere Dame ansprach und mir völlig glücklich erzählte, dass sie sich schon Ihr halbes Leben wünschte, auf ein Konzert von Elvis Presley zu gehen.
Und jetzt ist sie fast 90 und hat sich endlich den Wunsch erfüllt.
Ich konnte Ihr nicht sagen dass es sich nicht um den echten Elvis Presley handelte. Sie war einfach nur zu happy, und genau das war alles was zählte. Und genau so leuchtende Augen sind das, worauf immer freue, wenn ich Events fotografiere.

Alles in Allem war es mal wieder ein schöner Abend, und ich freue mich jetzt schon auf nächstes Jahr.







mach mich klein

Weltpremiere

Januar, 2020

Mach dein Ding... . . . lies mich

Am 6. Januar war die Weltpremiere von dem Film über das Leben von dem kleinen Udo Lindenberg bis zu seinem durchbruch.

Und könnt Ihr Euch noch erinnern, dass ich im Oktober sagte dass Begegnungen einem helfen können wenn man einen professionellen Eindruck hinterlässt?

Damals hatte ich Udo Lindenberg bereits kennen gelernt und ihn mit dem neuen Likör von "Leckerelle" aus der Brauerei Weissenbach fotografiert.

JETZT wurde ich auf die Weltpremiere von dem Kinofilm "Lindenberg! -mach dein Ding" eingeladen

Ich wurde für die Aftershowparty gebucht.

Aber, was mich noch mehr ehrt und auch freut, ist, dass ich erst einmal exklusiv auf die Rote Teppich Veranstaltung mit der deutschen High Society, dann eine Private Kinovorführung, als Teil der Crew, eingeladen wurde.

Jan Bülow-(U.Lindenberg)-und ich


Natürlich sagen viele andere Fotografen, dass man "für die Zeit nicht bezahlt wird" und "Freizeit opfert"...
Aber das finde ich engstirnig und -entschuldigt- einfach nur raffgierig.

Ich persönlich fühle mich geehrt, wenn ein Kunde mich einlädt. Es zeugt davon, dass er mich "mag". Und das ist mir viel viel mehr Wert.
Zudem kann ich auch privat professionell auftreten, habe bei so einer Veranstaltung viele Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen und bestehene Kontakte zu stärken.

Außerdem habe ich den Abend in vollen Zügen genossen!

Also sagt mir bitte, wieso sollte ich dafür bezahlt werden, wenn ich privat da bin, und keine Kamera in der Hand halte?

Ich bin, und werde nie einer von den Adlern sein, die sich mit den Ellebogen nach vorne kämpfen und um jeden Kreuzer fälschen.
Für mich ist es wichtig, dass die Kunden sich bei mir wohl fühlen und nicht über's Ohr gehauen.

Ich will dass die Fotos nicht mit einem miesen Beigeschmack angesehen werden sondern mit schönen Erinnerungen verknüpft sind.

Und da mache ich mein Ding.


Bei der Aftershowparty war ich dann auch als Fotografin gebucht.

- Auf der Party hatte Weissendorf mit den Leckerelle Likören einen Stand aufgebaut, wo die Stars die genialen Liköre probieren und erschmecken konnten.
Und das sollte ich den Abend lang einfangen.

Und so kamen ein Schauspieler nach dem anderen vorbei und ließen sich von mir portraitieren.

Für mich mal wieder ein Abend den ich nie vergessen werde!

- Vielen Dank, Leckerelle, für das Vertrauen!





mach mich klein

das neue Fotobuch

Dezember, 2019

Die Weihnachtszeit ist immer eine der stressigsten für Fotografen... . . . lies mich

Viele wollen jetzt noch schnell ein Weihnachtsgeschenk und lassen sich für oder mit den Liebsten fotografieren andere wollen Fotobücher erstellen lassen.

- Und deshalb teste ich immer wieder neue Fotobücher für Euch.

Dieses Jahr habe ich das "Professional Line Fotobuch" von Saal-Digital getestet.

Ein Highend Fotobuch.


Alle Produkte die ich anbiete,teste ich vorher um sicherzugehen, dass Ihr nur die best mögliche Qualität bekommt. Keiner soll mit einem 0-8-15 Druck nach Hause gehen, bei dem die Farben nicht stimmen, oder ein Fotobuch, das nach 2 Mal ansehen bereits auseinanderbricht.

So was kann man auch selber bei jedem Discounter um die Ecke bestellen.

Ich bin aber eine gelernte Fotografin und will, dass die Qualität auch den Bildern entspricht.


Generell bin ich sehr glücklich mit Saal-Digital und weiß dass ich mich hier darauf verlassen kann, dass die Farben perfekt stimmen, die Qualität super ist und auch die Herstellungszeit sehr schnell ist.
Dennoch teste ich jedes Bild, jede Leinwand und auch jedes Fotobuch bevor Ihr es bestellen könnt und auch nochmal, bevor Ihr es bekommt.

- Aber ich nehme es jetzt schon mal voraus: Ich werde das Fotobuch anbieten.

Dieses Fotobuch ist wirklich ein sehr sehr hochwertiges Buch.
Wie üblich bietet Saal-Digital verschiedene Varianten des Buches an. - man kann die Farbe und Art des Einbands wählen, über die Druckart entscheiden und auch darüber, ob man einen normalen Einband oder ein Acrylglas als Cover haben will.


Ich habe mich für ein Buch 30x21cm im Querformat entschieden mit 50 Seiten. Außerdem habe ich ein Acylglas Cover und einen dazu passenden Einband in Lederoptik gewählt.
Als Papierart habe ich ein mattes Fotopapier gewählt, weil da die Fingerabdrücke nicht direkt drauf zu sehen sind, und habe mich natürlich für eine Layflat Bindung entschieden, was bedeutet dass man kein Knick zwischen den Seiten hat, und ein Bild auch über beide Seiten ziehen kann.
Insgesamt hat das Buch ca 100 € gekostet.

Erst einmal hört sich der Preis für ein Fotobuch echt hoch an. - Aber wenn man wirklich Bilder hat, die man immer wieder ansieht und auch genießt, ist es das Wert. Denn das Buch macht wirklich was her, und das nicht nur, wenn man es aus dem Regal nimmt.


Das Acrylglas als Cover ist ebenso wie andere Acryldrucke hochwertig und man kann das Buch so schon zugeklappt bewundern, indem man es als Bild drapiert.
Der Einband ist gut verarbeitet und auch die Klebestellen stehen sind bündig so dass man nicht Gefahr läuft an ihnen hängen zu bleiben.
Wenn man es aufschlägt sieht man auch hier Qualität pur.
Die Bilder sind gestochen scharf, nicht zu dunkel oder zu hell und farbecht. - Sie sehen einfach exakt so aus, wie sie gemacht wurden.
-natürlich sollte man hier aufpassen, dass man auch hochwertige Bilder hernimmt und nicht unbedingt Handybilder, denn bei schlechten Bildern wirkt die gute Qualität des Drucks eher kontraproduktiv, man sieht einfach jeden Pixel.
- und Zaubern kann Saal-Digital glaube ich noch nicht ;)


Ich bin von der Qualität des Buchs wirklich überzeugt und werde es auch Euch in Zukunft in meine Angebote mit aufnehmen.






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Dragger than ever!

November, 2019

Wo jeder sein kann was er sein will... . . . lies mich

Hier, in Hamburg bin ich viel in der LGBTQ+ Szene unterwegs.
Ich fotografiere viel auf Lesben- und Schwulen Veranstaltungen, mache viel für Hein und Fiete und die Deutsche Aidshilfe und genieße das Leben.

Das schwule Nachtleben ist ein ganz anderes, wie man es von Heteroparties gewohnt ist. Es ist schrill, kunterbunt und Agressivität habe ich in der Szene bisher noch nie erlebt.

Hier fühle ich mich einfach geborgen.

Genauso wie die Regenbogenfarben gehören auch Dragqueens in die Szene.

Bei Drag, ob jetzt Dragking oder Dragqueen, darf man aber unter keinen Umständen davon ausgehen, dass die Person hinter der Verkleidung sich im anderen Geschlecht fühlt.

Drag ist einfach nur eine Kunstform.


- Eine Art sich auch außerhalb von Karnevall zu verkleiden und in verschiedene Rollen zu schlüpfen.
Auch ist Drag nicht automatisch "Schwul". - Es gibt Hetero Männer und Frauen, die es einfach nur lieben in andere Charaktere zu schlüpfen.

Viele lieben es "gesehen zu werden" und "aufzufallen" und das Event "Drager than ever" das jährlich in der Wunderbar stattfindet ist perfekt dafür.
Es ist ein Abend wo jeder der im Fummel erscheint freien Eintritt bekommt. Man trifft bekannte Queens der Szene aber auch welche, die es einfach mal ausprobieren wollen, und so eine gute Ausrede haben.

Auch ALLE Mitarbeiter der Wunderbar schminken sich an diesem Tag.


Und so stand ich nun vor meinem Kleiderschrank und wusste nicht was ich tun soll. - ich bin die einzige Frau die in der Wunderbar arbeitet. - Mich als Frau zu verkleiden wäre witzlos.

Und so griff ich zu einer alten Jeans, einem Kapuzenpulli und einem Paar Socken.

Ich fand es witzig verkleidet als "Mann" zu der Party zu erscheinen.

Einige brauchten ein paar Sekunden um mich wiederzuerkennen und die überraschten Gesichter waren einfach nur zum schießen.

Für mich war es ein einmaliger Scherz, doch für Viele auch Flucht vor der Realität. - denn im Fummel können sie eine andere Person sein. - eine Person, die sich vielleicht traut mal das zu sagen was sie immer mal sagen wollte oder einfach so leben kann wie sie sich gerne hätte.

Und das finde ich traurig.
Es sollte sich keiner in der eigenen Haut unwohl fühlen müssen.

Im Grunde ist es doch egal wie man aussieht es zählt doch eh nur der Kern. Die Hautfarbe, das Aussehen, das Geschlecht, die Sexualität, die Herkunft... das sind alles keine Eigenschaften die uns ausmachen.

Es ist der Charakter der zählt.







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Likörchen mit Udo Lindenberg

Oktober, 2019

30 Jahre Mauerfall... . . . lies mich

1989 ist die Mauer in Deutschland gefallen.
Dass wir so frei reisen können, im Supermarkt eine riesen Auswahl haben und einfach mal so Verandte besuchen können, war damals nicht selbstverständlich.

Gefangen in einem riesigen offenen Gefängnis, so stelle ich es mir heute vor, denn ich bin zu jung, das noch miterlebt zu haben.
Aber sehr sehr viele Menschen haben unter der Voraussetzung gelitten und so ist es natürlich selbstverständlich dass 30 Jahre Mauerfall auch ausgiebig gefeiert wrd.

Und das feiere ich natürlich auch gerne mit

Ein Event gab es in der "Panik City"
Ein Konzert zweier Künstlerinnen, die Hamburgerin "SCHWESSI" und die in Magdeburg geborene Angela Peltner mit ihrer Band CLÄNG. Die beiden Musikerinnen zelebrieren dieses emotionale Jubiläum mit dem, was schon immer Menschen über Grenzen hinweg verbunden hat: Musik!

An dem Tag wurde unter anderem auch Udo Lindenbergs neuer Eier-Likör "Udo Fröhliche" von "Leckerelle" vorgestellt, wozu Udo Lindenberg überrachend erschien.


Und plötzlich wurde ich gebeten Udo Lindenberg mit Leckerelle und auch den beiden Musikerinnen zu portraitieren

Es ist eine Ehre aber auch ein wahnsinniger Druck unter dem man als Fotografin dann plötzlich steht. Ein Weltstar wie Udo Lindenberg vor der Kamera zu haben, kaum Zeit und jeder Schuss sollte sitzen.

- Ein Fehler könnte mir jetzt meine Laufbahn als Fotografin zerstören.
Der Puls schlug mir zum Hals, und dennoch muss man natürlich ruhig bleiben, professionell.

Es ist auch nur ein Mensch


Ich habe bereits einige Stars vor der Linse gehabt, und jedes Mal hat es sich bewehrt sie ganz natürlich zu behandeln.
Auch wenn es in meinem Inneren tobt und ich Panik habe irgendwas zu versauen, versuche ich ruhig zu bleiben.
Es sind auch nur ganz normale Menschen. Menschen die etwas berühmter sind als andere und evtl. über Karieren entscheiden können.

Aber Udo Lindenberg ist ein Mensch, der irgendwie völlig auf dem Teppich geblieben ist und auch nahbar ist. Er sah sich die Bilder an, nickte und schien zufrieden zu sein.

Eine Riesengroße Überraschung war es dann, dass es einige Zeit später bei mir klingelte, und ich eine Flasche seines Limitierten Eierlikörs, als Dank bekam.
Ich sei durch meinen natürlichen Umgang in sehr guter Erinnerung geblieben.

Auch wenn man als Fotografin dafür bezahlt wird, gut zu arbeiten, ist es dann doch immer wieder schön, es noch mal gesagt zu bekommen, dass die Arbeit gut war.

Und der Tag und das Lob wird mir immer in Erinnerung bleiben







mach mich klein

Herzlichen Glückwunsch!

September, 2019

Bei einer Hochzeit von Freunden fotografieren... . . . lies mich

Bevor ich nach Hamburg zog wurde ich gebeten bei einer Hochzeit einer Freundin zu fotografieren.
Ich habe mich natürlich riesig für sie gefreut und natürlich habe ich die Hochzeit angenommen.

Dass ich nach Hamburg gezogen bin und daher extra für die Hochzeit, die in München stattfand, anreisen musste, ist für mich kein Grund, abzusagen.

Im Gegenteil: Ich reise gerne und verbinde das dann einfach damit, meine Familie zu besuchen.

Für Freunde zu fotografieren ist immer ein wenig anders als jemanden zu fotografieren, den man kaum oder garnicht kennt.
Wenn ich Freunde fotografiere, sehe ich halt auch all die schönen Erinnerungen die wir hatten und die wir auch haben werden.

Für mich ist dann einfach jedes Foto, das ich von einem Freund oder Freundin machen darf eine weitere schöne Erinnerung und somit für mich "schön"

Es fällt mir so viel schwerer Bilder aussortieren oder unschöne Sachen zu sehen oder zu bemerken, die ich bei jedem anderen Shooting sofort sehen würde.


Daher muss ich bei den Shootings umso aufmerksamer sein, damit ich mich auch auf den Hintergrund achte und wirklich immer wieder hinterfragen ob eine Pose nur gut aussieht, weil sie ein/e Freund/in von mir macht oder ob sie wirklich gut aussieht.
Nur so kann ich die selbe Qualität sicherstellen, die ich normalerweise war auch allen anderen Shootings habe.

Aber natürlich macht das total Spaß und ist eine Riesen Ehre beim wichtigsten Augenblick dabei sein zu dürfen.


Und es ist natürlich auch eine riesen Ehre diese Verantwortung in die Hand zu bekommen - und das unterscheidet eine Hochzeit von Freunden nicht von einer "normalen".

Eines unterscheidet sich für mich nicht. Mein Gegenüber will gute Bilder und ich werde immer alles daran setzen, das auch umzusetzen.
Denn glückliche Gesichter und leuchtende Augen sind für mich erst ein gelungener Abschluss eines Shootings.

Es ist jedes mal für mich eine Ehre eine Hochzeit fotografieren zu dürfen. - Egal ob für Freunde oder für jemanden den ich erst kennen lernen durfte.
Und wenn ich gebeten werde, und ich es irgendwie einrichten kann, fahre ich gerne einmal um die Welt um Fotos zu machen.







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Eine riesen Ehre

August, 2019

Manchmal bin ich einfach nur überwältigt... . . . lies mich

Früher in diesem Jahr durfte ich tatsächlich eins meiner größten Shootings machen.
Ein Shooting das mich extrem Ehren sollte. Ich wurde angefragt Fotos zu machen für eine große Kampagne. Beim Christopher Street Day diesen Jahres war das Motto „gleich ist gleich“.

Toms Saloon hat dafür eine Kampagne gemacht, die auf der einen Seite eine Drag Queen darstellte und auf der anderen Seite den jungen Herren der hinter der ganzen Kostümierung steckte.

Das Model sollte rechts und links von einem Farbschwall getroffen werden.
Es war eins der schwersten Shootings die ich jemals hatte, denn ich hatte tatsächlich nur einen Versuch. Einmal durfte die Farbe das Model treffen.

Eine Wiederholung war nicht möglich.

Für jemanden der hauptsächlich digital fotografiert und die analoge Fotografie kaum mehr mitbekommen hat, ist die Anzahl der Bilder während eines Shootings meistens nebensächlich.
Ich bin es gewöhnt dass ich während eines Shootings mehrere Fotos mache und Posen oder Bilder auch wiederhole wenn was nicht geklappt hat einfach nicht perfekt war. Oft auch gerne um noch auf Nummer Sicher zu gehen. Aber in diesem Fall war es einfach nicht möglich.

Schließlich haben wir uns dazu entschlossen, dass ich eine Serienaufnahme mache, damit wir danach zumindest mehrere Bilder von dem Selben Farbschwall zu haben.
Es könnte ja auch sein dass das Model blinzelt.
Also wurde der Raum mit sehr viel Folie ausgekleidet, viele Scheinwerfer aufgestelltt und alle bezogen Position.

Jetzt durfte nichts mehr schief gehen. Die Schärfe kontrollierte ich mehrfach, ich kontrollierte die Helligkeit, die Verschlusszeit und machte doch noch 2 Bilder bevor ich dann endlich das „Go“ für den wurf gab

Jetzt konnte ich nur noch beten.

Und es hat geklappt es gab wirklich zwei super gute Schüsse. Die habe ich natürlich dann bearbeitet an Toms Saloon weitergegeben und bis August musste ich geduldig warten. Alles war streng geheim.


Ich wusste nur es wird groß und ich darf nicht da drüber sprechen.
Und dann kam der Tag X und ich habe sie endlich gesehen.

Die Fotos waren 5 x 5 m groß auf zwei Leinwänden ausgedruckt rechts und links von dem Stand von Toms Saloon .
5x5m ist wirklich riesig wenn man davor steht und ich konnte es kaum fassen, dass das meine Bilder waren.
Sie so riesig auf Leinwänden im Herzen Hamburgs zu sehen, wo täglich tausende Leute vorbei kommen, ist wirklich atemberaubend und damit wirklich einer der wohl schönsten Tage in meiner Laufbahn - bis jetzt.

Ein riesen Dank an Toms Saloon und Magnifick und natürlich Christian und Florian, die mich mit der Lichttechnik unterstützt haben.






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Der große Umzug

Juli, 2019

Manchmal muss man seinem Glück einfach nur folgen... . . . lies mich

Über zwei Jahre habe ich in München und Umgebung nach einer Wohnung gesucht.
Etwa ein Jahr habe ich bei meiner Mutter ein Plätzchen bekommen, damit ich nicht auf die Straße muss.

Und das nicht weil ich so arm bin und keinen Job habe, sondern, weil ich mit der Selbstständigkeit leider immer wieder eine Absage bekommen habe mit den Worten: "Woher wissen wir ob Sie die Miete wirklich dauerhaft zahlen können?"

Seit einem Jahr bin ich zwischen Hamburg und München immer am hin und her pendeln gewesen.
Mein bester Freund ist damals nach Hamburg gezogen. - Ohne mich, ich hatte mich damals nicht getraut.
Doch seither haben sich die Jobs immer und immer mehr gehäuft. Und als er mir schließlich sagte dass er sich nach einer neuen Bleibe umsieht gab ich mir einen Ruck:

Such doch eine Wohnung für uns Beide!

Mir war bewusst, dass es ein gewaltiger Schritt sein würde. Aus München weg, ab nach Hamburg. Kompletter Neubeginn.
Aber ob ich nun in München arbeite oder in Hamburg war eigentlich egal. Nur die Bavaria Film, für die ich immer mal wieder gearbeitet hatte würde mir abgehen.
Aber kann man nicht auch in die andere Richtung pendeln?

Und es dauerte nicht lange, da hatte er die perfekte Wohnung gefunden, den Mietvertrag unterschrieben und mein Schicksal war besiegelt.

Also Kisten gepackt, ab in den Sprinter und hoch in den Norden.

Endlich wieder ein eigenes Zimmer, endlich wieder nicht in 10 Kisten wühlen müssen um irgendwas zu finden. Das ist eine riesen Erleichterung.


Und ich wurde wahnsinnig gut hier empfangen. Jeder, den ich hier kenne hat sich über meinen Umzug gefreut.
Anfragen habe ich schon bekommen, sobald die Nachricht raus war und manchmal wurde ich einfach fest eigetragen, ohne mich zu fragen.
Und so kommt es dass ich jetzt bereits kurz nach dem Umzug die feste Fotografin für einige Events und Veranstalter hier in der Hamburger Schwulenszene bin. - was natürlich für mich eine riesen Ehre ist.

Sehr viel Stress

Neben dem Kistenpacken und endpacken Kundenanfragen zu beantworten und mich wirklich um alles zu kümmern war natürlich nicht wirklich möglich. Und so ist mir dieses Jahr leider auch die wichtigste Saison für mich verloren gegangen, die Hochzeiten.

Aber dafür habe ich schon Anfragen für das nächste Jahr und das darauf und werde mich sobald alle Kisten ausgepackt sind und ich endlich wieder richtig durchschnaufen kann um alles kümmern.

Die Unterstützung die ich hier von der Community bekomme ist atemberaubend.

München wird immer meine Heimat bleiben. Aber so gut wie hier aufgenommen zu werden, kann man sich wirklich nur wünschen.

Aber der größte Dank gebürt meinem besten Freund, der mich bei allen Veranstaltern vorgestellt hat, und mir regelrecht einen roten Teppich ausgerollt hat. - Ohne ihn wäre das alles nicht möglich gewesen.






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Arbeiten im Urlaubsparadies

Juni, 2019

Nicht immer wenn ich weg fliege habe ich Urlaub... . . . lies mich

Wenn ich unterwegs bin höre ich oft meine Freunde wie sie mich beneiden.
Wenn ich verreise hat das aber leider oft nichts mit Urlaub zu tun sondern eher mit Arbeit. Und ja im Paradies arbeiten hört sich erst einmal super an, aber es birgt doch so einige Tücken.

Ich wurde beauftragt für eine Hotelanlage mit mehreren Hotels die Aufnahmen für Reiseagenturen, Social Media und sonstige Werbung zu machen.

Man hat mir also den Flug bezahlt und einen Aufenthalt von etwa drei Wochen eingeplant. Mir schien die Zeit ziemlich extrem zu sein. Ich sollte ja schließlich nur 60 Bilder abliefern.

Normalerweise, wenn ich Bilder von Immobilien mache, komme ich an, richte mein Equipment her und lege los. Ich hätte für diesen Auftrag eine Woche eingeplant.
Aber man lernt immer dazu, und die Auftraggeber wussten wohl genau mit was ich zu kämpfen hatte.

Die Hotelanlage war noch nicht fertig.

Und das heißt nicht dass vielleicht irgendwo eine Blume gefehlt hätte, sondern dass hier immer noch überall gebaut wurde.
Hier und da fehlten Kacheln, überall lag Staub herum, Sachen waren kaputt, mussten übertüncht werden, und ich musste versuchen eine riesen Baustelle auszublenden.

Der Teil der fertig war, und daher perfekt für die Fotos, war bereits belegt mit hunderten Touristen.

Zudem waren die Zimmer die ansatzweise fertig waren bereits ausgebucht und von Touristen belegt. Bis ich etwas fotografieren konnte verstrichen oft Stunden.

Schnell wurde noch ein Wasserhahn montiert, oder ein Bett ins Zimmer gestellt, was man kurz wo anders entführt hatte. Manchmal wartete ich Tagelang bis ich ein Foto machen konnte.

Man lernt immer für die Zukunft.

Und so habe ich jetzt gelernt, dass es doch sehr starke Kulturelle Unterschiede gibt. Wenn man einen detaillierten Zeitplan abgibt, der in Deutschland exakt eingehalten wird, bedeutet das auf keinen Fall dass das wo anders auch so ist.

Ich habe auch gelernt, dass ich mir die Schwimmsachen einstecke, und in Zukunft nicht mehr auf einem Stuhl im Büro eines Hoteliers herumsitze und den ganzen Tag mit warten verbringe, sondern dass ich frage wann sie denn denken fertig zu sein und die Wartezeit sinnvoll nutze. Vielleicht komme ich so auch mal an meinen verdienten Urlaub.

Um jetzt nicht nur zu meckern, es hat sich schließlich und endlich sicherlich gelohnt. Die Kunden haben Bilder von ihren Hotels und sind glücklich, und ich konnte dann doch noch 2 Tage die Sonne Ägyptens genießen. Nicht zu vergessen die wahnsinnig herzliche Gastfreundschaft. Ich hatte immer was zu Essen und Trinken und brauchte nur komisch gucken und es stand sofort jemand bei mir der gefragt hat, ob alles ok wäre.






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Verpönt oder gerade geil?

Mai, 2019

Als Fotografin muss ich manchmal meine Arbeit verteidigen... . . . lies mich

Ich fotografiere hauptsächlich Portraits, Hochzeiten und vor allem auch Events. Dabei arbeite ich meist im gehobenen Umfeld wie z.B. im Münchner Künstlerhaus oder bei Bavaria Film, mache Fotos von Schauspielern und Musical Darstellern.
Aber ich mache auch immer gerne was für den Guten Zweck.
Und so habe ich Anfang des Jahres in Hamburg eine Wohltätige Veranstaltung fotografiert, deren Einnahmen komplett der Aids-Hilfe Hamburg, Dem Leuchtfeuer Hamburg und Hein & Fiete zu guten kam. Seither bin ich immer wieder mal in Hamburg, und so hat man mich jetzt auch gefragt ob ich die Fotografin für die neue Kampagne von Hein & Fiete sein will.

Was ist verwerflich daran, gutes zu tun?

Also setzten wir uns zusammen und besprachen die Idee der Kampagne. Schnell wurde klar, dass das Shooting etwas außergewöhnlicher wird, und ich wurde immer wieder gefragt: "Ist das wirklich ok für Dich?"

Die Idee war, mänliche Gliedmaßen durch Glory Holes zu fotografieren und daraus so eine Art Mosaik zu fertigen.
Bedeutete für mich, ich eine weibliche Fotografin, knie vor einem Loch in der Wand, rechts und links ein Blitz und die Kamera vor der Nase.

Für das Shooting braucht man natürlich dann auch die Passenden Models, die sich bereit erklären ihren Penis zu entblößen und durch das Loch zu stecken. Also hat Hein & Fiete einen Open Call gemacht, und natürlich habe ich den in meinen Stories auf Instagram aber auch auf Facebook geteilt.
Auch am Shootingtag selber haben wir immer wieder mal Stories gemacht, aber keines meiner Stories enthielt wirklich ein mänliches Glied. Eigentlich war nichts verwerfliches dabei, dennoch bekam ich leider viele Vorwürfe.

  • Wenn Du solche Bilder machst verkaufst Du Dich

  • du kannst dir weiß Gott was ein handeln

  • Da kannst Du gleich auf den Strich gehen

Was ist verwerflich daran, gutes zu tun?

Ich weiß nicht wieso manche Leute es nicht verstehen, dass Fotografie nichts mit Pornografie zu tun hat.
Wenn ich einen nackten Körper fotografiere spielt es für mich keine Rolle, ob vor mir ein Mann steht oder eine Frau. In dem Moment zählen für mich in erster Linie nur die Formen und das Zusammenspiel von Licht und Schatten das diese Formen dann verstärken oder verändern kann.

Körper gut aufzunehmen ist mein Job. Mit Pornografie oder Sexuellen Reizen hat das garnichts zu tun.

Fotografie ist Kunst. Wie ein Akt Gemälde ein Bildnis einer nackten Frau ist, ist ein Bouduoir Foto ein Foto einer nackten Person.

Boudoir Fotografie egal ob ich jetzt den gewohnt künstlerischen ganzkörper Akt fotografiere oder eben so eine Kampagne, wo man Körperteile nicht nur erahnen sondern richtig sehen soll, hat nichts mit Pornografie, auf den Strich gehen oder sich was einfangen zu tun. Ich als Fotografin bin und bleibe Angezogen, bin auf einer angemessenen Distanz und bleibe immer professionell.

So ein Job in der Szene ist für mich nicht viel anders wie eine heterosexuelle Hochzeit zu fotografieren. - Außer vielleicht mit dem Unterschied, dass ich als Fotografin in der ausgelassenen und angeheiterten Stimmung gegen Ende einer Hochzeit öfter angegrabscht werde als hier in der Szene.

Viele meiner Freunde sind schwul oder Lesbisch, mein bester Freund ist eine Dragqueen. - Hier fühle ich mich sicherer als irgendwo. - Nur leider ist die Szene immer noch verrucht und verpönt.
Ich hoffe, dass irgendwann der Zeitpunkt gekommen ist, wenn endlich gesehen wird, dass das auch nur Menschen sind die leben wollen, Spaß haben und meist super lieb sind.

Aber ich stehe über so negativen Kommentaren und mache weiter.






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Fotografie auf engstem Raum

April, 2019

Wenn man an eine Indische Hochzeit denkt, dann denkt man an ausgelassene Feiern, viel Schmuck, tanzende Leute und farbenprächtige Dekoration... . . . lies mich

So auch ich, als ich den Anruf bekam, ob ich denn nicht Lust hätte eine Indische Hochzeit zu fotografieren. Normalerweise - und das muss ich an der Stelle hinzufügen – bereite ich jede Hochzeit vor, schaue mir die Location an, frage wie viele Personen an der Hochzeit teilnehmen und was es für Besonderheiten gibt.

Dieses Mal hatten wir keine Zeit

Ich wurde zwei Tage vorher angefragt, hatte zufällig Zeit und nahm den super spontanen Auftrag an.
Als ich an der Location ankam, fragte ich mich ob ich richtig sei. Es war ein normaler Wohnkomplex im Herzen Münchens. Die Zeremonie sollte in ganz normalen Wohnung stattfinden. Für mich Standart-Europäer eine ganz neue Erfahrung. Ich kenne Kirchen, ich kenne Standesämter, ich kenne auch Trauungen unterm freien Himmel, aber im Wohnzimmer heiraten, das war mir neu.

In der Wohnung selber wurde ich herzlich von einem älteren indischen Paar empfangen die mich auch sofort einluden was zu essen und zu trinken. Dann wurde ich in einen kleineren Raum geführt. Er war vielleicht 4 Meter lang und 2 breit.

In diesem Raum sollte die Trauung stattfinden. Es war ein Altar aufgebaut, und drum herum goldene Deko. Am Boden im Schneidersitz saß ein Herr mir Rauschebart, der ein weiteren kleinen Opfertisch vorbereitete. Er war der Priester. Und damit war der halbe Raum voll.

Nachdem das Ehepaar, die Eltern und der Bruder eingetroffen sind, war nur noch eine kleine Nische für mich frei. Es war nicht dran zu denken, um den Opfertisch herumzukommen und auch mal Fotos von den beiden von vorne zu machen, ich konnte auch kaum den ganzen Raum fotografieren oder die Gesichter der Angehörigen, aber ich gab mir Mühe.

Als Fotografin habe ich gelernt, egal wie schwierig eine Situation sein sollte, immer das Beste daraus zu machen. Ein Bild zu haben, und auch wenn man dafür auf den Zehenspitzen steht, eingeklemmt zwischen zwei Personen in einem Winzigen Raum, ist mehr Wert, als kein Bild.

Ich kann nur das fotografieren, was ich kann und auch wenn ich in solchen Situationen gerne die Wände niederreißen würde um meine verschiedenen Blickwinkel zu fotografieren, so geht das nicht und ich muss mich mit dem Fakt abfinden, dass ich eingeschenkt bin. Hauptsache ist es doch dass das Hochzeitspaar wirklich bestmögliche Aufnahmen ihrer Hochzeit haben.

Die Hochzeit und die Zeremonie waren wunderschön. Für mich war es eine großartige Erfahrung eine kleine indische Hochzeit fotografieren zu dürfen. Und auch wenn es für mich ab und an stressig war, würde ich das jederzeit immer gerne noch mal machen dürfen.

Vielleicht auch mal eine wirklich große traditionelle indische Hochzeit?






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Schwarzlichtshooting

März, 2019

Manchmal sind spontane Shootings doch die Besten . . . lies mich

Um 23 Uhr piepte mein Handy. Ich lag zwar schon im Bett, aber da ich sowieso den Klingelton ausstellen musste sah ich die Nachricht an, die ich erhalten hatte.

Hallo Anne! Ich habe Deine Bilder auf Facebook gesehen und wollte mal anfragen, wie viel ein Shooting bei dir kostet. Wir sind zwei Make-up Artisten und wollen morgen ein Schwarzlicht Shooting machen...

Morgen. - ich griff zum Kalender.
Morgen war ich eigentlich ausgebucht. Erst ab 20 Uhr hätte ich Zeit.
Ich antwortete der E-Mail. Ein paar Minuten später piepte wieder mein Handy.

"Uns ist es egal, wann das Shooting ist, wir richten uns nach dir.
Wenn es möglich ist, treffen wir uns auch gerne erst nach 20 Uhr, nach deiner Arbeit, um das Shooting zu machen."

Ich überlegte kurz. Morgen würde ich um 8 Uhr anfangen zu arbeiten. Mit zwei Pausen zwischendurch arbeitete ich sowieso schon 11 Stunden. Jetzt auch noch ein Shooting zu machen, was ich nicht einschätzen konnte? Das wäre ein tierisch anstrengender Tag. Nein. Das konnte ich nicht machen.
- Doch ich stimmte zu.

Ich finde es nie verkehrt Shootings anzunehmen, wenn ich es irgendwie einrichten kann. Vor Allem wenn es sich um besondere Shootings handelt. Sowas im Corona-Info zu haben das ist natürlich Spitze. Und Kontakt zu Make-up Artisten herzustellen ist natürlich auch nicht verkehrt. In einer Welt wo man immer noch auf Vitamin B angewiesen ist.
Dennoch. Nach meinem Arbeitstag war ich ziemlich geschafft. Ich hatte keine Pause gehabt, seit dem Morgen nichts gegessen und verfluchte meine Entscheidung dieses Shooting angenommen zu haben.

Doch als ich ankam wurde ich so herzlich empfangen, dass ich mich irgendwie doch schon auf das Shooting freute. Wir shooteten mit mehreren Models von 21 Uhr bis 2 Uhr morgens. Ich muss nicht sagen dass ich k.o. war, aber das war es Wert.- Schlafen kann ich wann anders.

Schwarzlicht ist im Gegensatz zu normalem Licht nicht einfach zu kontrollieren. Man muss schon vorher genau wissen was man fotografieren will oder was der Make-up Artist mit den Farben aufbringt. Denn nur die Farben leuchten.

Und auch wenn unser Auge viel viel besser ist als die Kamera, kann man nicht direkt sehen was man wirklich aufnimmt. Denn unser Auge ist einfach zu gut und sieht mehr als die Kamera. Das ist natürlich perfekt, um bestimmte Effekte zu erzielen. - Z.B kann man komplette Körper in der dunkelheit verschwinden lassen. Ohne Kamera, kann man sich allerdings kaum vorstellen wie die Farben dann auf dem Bild wirklich wirken.

Außerdem ist Schwarzlicht verdammt dunkel und das automatische fokussieren wird unmöglich. Wir haben in einer Lasertag Arena geshootet, was uns die Möglichkeit gab auch verschiedene Lichter auszuprobieren.

Im Endeffekt bin ich sehr sehr froh, das Shooting gemacht zu haben. Es sind wunderbare Aufnahmen entstanden und auch die Make-Up Artisten und Models waren super nett. Wir haben viel gelacht und so könnte ich ein solches Shooting immer mal wieder machen.







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Gutes tun

Februar, 2019

Im Februar habe ich unter Anderem zwei Events fotografiert, von denen ich Euch erzählen will. . . . lies mich

Der Gauklerball im Münchner Künstlerhaus ist ein alljährliches Event das den Fasching einläuten soll. Jedes Jahr gibt es ein anderes aufregendes Motto. Dieses Jahr war das Motto mir beinahe auf den Laib geschneidert.

Die Gaukler in den Tiefen der Ozeane

Wer mich kennt, weiß dass mir die Ozeane sehr wichtig sind. Ich bin leidenschaftliche Taucherin. In den letzten zehn Jahrenhabe ich leider miterlebt, wie viele meiner heiß geliebten Orte zerstört wurden und die Artenvielfalt weniger wurde.
Wir Menschen sind das Problem. Die Massen an Müll die tagtäglich im Wasser landen tragen einen großen Teil bei.

Seit 10 Jahren bin ich nun Teil von der Ocean Awareness und spende privat gerne regelmäßig für den Erhalt der Ozeane. Der Cleanup und die Rettung der Tiere und Planzen die auf die Unterwasserwelt angewiesen sind und darin Ihr Zuhause haben liegt mir sehr am Herzen.

Wenn ich als Unterwasserfotografin oder Taucherin unterwegs bin, habe ich daher immer Netze dabei und Scheren, um Plastik Müll einzusammeln und Riffe von Angelschnüren zu befreien.

Die Bilder die ich für die vielen bunt verkleideten Gäste des Münchner Künstlerhauses machte, habe ich daher nicht wie üblich verkauft sondern stattdessen darum gebeten, pro Bild eine kleine Spende für die Ozeane zu machen.

Mit dabei waren dieses Jahr: Albrecht von Wech - als der Prinzipal,Daniela Rodler - Münchens Nixe,Danza Furiosa,Natalia Moro uvm.

Mit Freude habe ich gehört dass hier über 1300€ an die verschiedensten Organisationen gegangen sind.

Ein anderes Event war die Spendenveranstaltung "die Familie tut was"

Die Charity findet jedes Jahr in Hamburg in der "Wunderbar" statt.
An diesen Abenden gehen die kompletten Einnahmen und auch die Gagen der Mitarbeiter an wohltätige Organisationen wie "Die deutsche Aidshilfe", "Hein und Fiete" und das "Leuchtfeuer"
Organisationen die sich vor Allem im Hamburger Umkreis um die AIDS Aufklärung, Prävention aber auch Behandlung kümmern.

Die "Wunderbar" ist eine Schwulenbar mit Wohnzimmeratmosphäre, direkt neben der Reeperbahn. Hier fühlt man sich auf Anhieb wohl, ob nun Frau oder Mann. Es ist mir eine große Ehre dass ich für dieses Event extra gefragt wurde ob ich kommen kann, obwohl ich in München, fast 800km weit weg wohne. (auch als Mädchen)

Großen Dank an Nessy Karolinger, Valery Pearl, Maxxima, Hein & Fiete, und all den anderen die an dem Abend für das Gute gearbeitet und gefeiert haben.

Gerade wir, die hier in dem Schlaraffenland Deutschland leben, müssen uns daran erinnern, auch einmal an die anderen Menschen zu denken.

Ich bin weißgott keine Milionärin.
Ich habe selber mehrere Jobs und arbeite oft bis spät in die Nacht um mir das Leben hier zu ermöglichen, aber ich muss nicht hungern. Ich muss nicht um meinen Schlafplatz kämpfen. Ich bin nicht krank und weiß dass es, sollte ich erkranken, ein tolles Gesundheitssystem gibt.

Für mich ist es unvorstellbar, ein Leben in Armut und Sorge zu führen.

Daher bin ich der Auffassung, dass man selbst, wenn man nicht viel hat, dennoch helfen kann.







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Winterwonderland

Januar, 2019

Der Winter kann zu einer wunderschönen einzigartigen Kulisse unseres nächsten Shootings werden. . . . lies mich

Wenn man an Winter denkt, denkt man an Kaminfeuer und dicke Wollsocken.
Ja er ist kalt. Aber wenn die Schneedecke den grauen Alltagsschmutz verdeckt verwandelt er sich in ein schönes Winterwonderland in dem man wirklich schöne Fotos machen kann.

Man kann natürliche Portraits mit Mütze und Schal machen, aber wenn man nur ein bischen die Zähne zusammenkneift kann man auch wunderschöne Bilder im Kleid machen.

Bilder auf die man stolz sein kann

Der weiße Schnee verdeckt alles, was störend sein könnte. Der Hauptaugenmerk bist du.
Die Farben leuchten richtig und es entstehen echt schöne Portraits.

So schön der Schnee ist, birgt er auch einige Schwierigkeiten.

Man muss schnell sein. Man weiß nie wie das Wetter tickt und wie lange der Schnee liegt. Oft mache ich vorher mit meinen Kunden bereits aus, dass wir uns sobald Schnee fällt zusammentelefonieren. Ich halte mir in der Zeit dann immer einen Tag in der Woche frei an dem ich dann auch definitiv Zeit habe.-
Den Tag passe ich normalerweise an den Kunden an.

Sobald der Schnee liegt gehe ich raus und sehe mir die Orte an. Manchmal wird geräumt dann muss ich mir einen anderen Ort suchen, Manchmal liegt der Schnee ungünstig und wenn er einfach perfekt liegt kann das Shooting beginnen.

Was für ein Wetter ist am besten?

Was für mich am wichtigsten ist, ist das Licht.
Ohne Licht kann ich keine Bilder machen und Blitzen versuche ich so gut es geht zu vermeiden oder setze es nur ein, wenn es für mich etwas schönes zum Bild hinzufügt.

Allerdings ist zu viel Licht auch nicht gut.
Im Sommer langt es Dich in den Schatten zu stellen und Du musst nicht mehr Blinzeln. Im Winter reflektiert der Schnee und Deine Augen werden tränen.
Daher freue ich mich immer wenn es bedeckt ist.

Zu viel Schnee ist auch nicht gut. - Wenn Du mir bis zum Hals einsinkst wird dir nur kalt und es sieht später auf dem Foto so aus als wäre dein Körper abgeschnitten. daher versuche ich immer einen Platz zu finden wo ich Dich so hinstellen kann, so dass nichts abgeschnitten ist.

Schneefall ist ungefär so wie Regen. Ein paar Flocken sehen schön aus und man freut sich, wenn man aber innerhalb weniger sekunden aussieht wie ein Schneemann hat das keinen Sinn. Dann stelle ich Dich entweder irgendwo unter oder es gibt einen Schirm.

Denk dran im Winter ist es Kalt.

Beim Wintersport oder Winterspaziergang bewegt man sich. Beim Shooten eher nicht.
Daher fallen Shootings im Winter in der Regel ein wenig kürzer aus. - Ich mache, sobald ich merke dass Du frierst, auch immer lieber mehrere Pausen zwischendurch, als dass man es später sieht.

Eine warme Jacke, heißen Tee und eine Wärmflasche bringe ich daher immer mit. Auch ein Tuch darf nie fehlen, falls Du Dich mal hinsetzt oder legst.

Was ich nicht mitbringe ist ein Handtuch und warme Wechselkleidung für Dich. - Daran solltest Du denken.

Ich arbeite im Winter etwas konzentrierter als im Sommer, was bedeutet, dass Du nicht so lang frierst, aber auch dass ich vielleicht etwas unpersönlicher bin.

Aber dafür kannst Du nachher mit einer schönen Auswahl Bilder nach Hause gehen.

Bilder die nicht jeder hat







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Mein Studio: die Natur

Dezember, 2018

Immer wieder werde ich gefragt wieso ich kein Studio habe... . . . lies mich

Ich habe absichtlich kein Studio. Ich habe jahrelang in Studios gearbeitet und kann sagen dass ich die Arbeit in einem Studio einfach nicht mag.

Im Studio zu fotografieren ist langweilig. Ich habe mich immer mehr dabei ertappt, dass ich nur noch wie am Fließband gearbeitet habe. Automatisch kommt man in einen Trott, den ich nicht mag.
Ständig entsteht das selbe Foto. Zwar immer mit verschiedenen Personen aber dennoch die selben 0- 8- 15 Posen, die selben Hintergründe und Lichtsetzung.

Im Studio bin ich einfach zu sehr begrenzt.

Das Gute ist, dass ich zum fotografieren kein Studio brauche. - Die Umgebung gibt mir alles was ich brauche. Ich kann jede Kulisse passend zum Shooting frei wählen. - Ob es die Fassade eines Gebäudes ist, oder eine Wiese ist dabei komplett vom Shootingzweck abhängig.
Was ich auch sehr genieße, ist dass ich nie in die Versuchung komme in einen Trott zu verfallen. Ich stehe jeden Tag vor neuen Bedingungen wodurch ich nie das selbe Shooting machen kann.
Das Licht, die Hintergründe, die Jahreszeit und das Wetter sind nie gleich - Und schon wird jedes Bild einfach einzigartig.

"Aber Du bist Wetter abhängig"

Ja das stimmt. - Aber auch im Schnee und im Regen können tolle Bilder entstehen.

Und mit der Kamera zu tricksen ist mein Job und meine Leidenschaft. Je nach dem welchen Blickwinkel ich wähle, sieht keiner dass man regengeschützt unter einem Dach shootet.
Natürlich biete ich trotzdem immer an, das Shooting zu verschieben - falls das Wetter wirklich nicht mitspielt.

Mein Studio ist die Natur, die Stadt oder euer zu Hause.






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Der Herbst

November, 2018

Ich liebe den Herbst. - die Farben, Wind, und das tolle Licht... . . . lies mich

Jede Jahreszeit hat etwas besonderes.

Jetzt ist der Herbst angebrochen und ich liebe ihn. - Auch wenn es kälter wird und die Tage kürzer, hat er für mich einfach etwas gemütliches. - An meinen freien Tagen mache ich immer mal wieder gerne kleine Spaziergänge und sehe der Natur beim Striptease zu.
Wenn ich an meinem Schreibtisch sitze und Bilder bearbeite oder E-Mails beantworte, sehe ich immer wieder gerne aus dem Fenster. Gerade wenn das Wetter mal wieder so richtig ungemütlich ist, fühlt sich die Tasse heiße Schokolade in der Hand und die Decke in die man eingemümmelt ist, wie das größte Glück an.

Der Herbst hat viele Facetten

Als Fotografin die ausschließlich Outdoor fotografiert, bin ich immer dem Wetter ausgesetzt.
Gerade im Herbst ist das recht schwer, da sich das Wetter ständig ändert und man einen sehr begrenzten Zeitraum hat, in dem es hell genug ist, um draußen zu fotografieren.
Aber mit der Zeit habe ich gelernt, das Wetter nicht zu meinem Feind zu machen sondern mich an es anzupassen.

Regen kann wunderschön sein.

Wenn man an Regen denkt dann meist an Regenschirm oder Dach über'm Kopf. Allerdings kann man den Regen auch für tolle Shootings nutzen.
Man muss sich nur darauf einstellen. - Es wird nass, es wird schnell kalt, die Kamera darf nicht zu nass werden und der Blitz auch nicht. Das heißt trödeln kann man vergessen.
Am besten kommt das Foto zur Geltung wenn das Bild im dunkel aufgenommen wurde und der Regen wirklich zur Geltung kommt. Wenn man den Regen von hinten oder der Seite beleuchtet ramt er den Körper wunderbar ein. Sehr viele Fotos entstehen bei so einem Shooting nicht, aber dafür wirklich einmalige Bilder die man sich lange an die Wand hängen kann.

Der Wind zerzaust mir die Frisur

Auch Wind gibts im Herbst oft. Und ja, die Frisur leidet gerne mal darunter.
Und trotzdem ist der Wind toll, wenn man ihn einsetzt.
Man kann z.B. das Kleid flattern lassen, die Haare wehen einem schön durch's Gesicht, und auch Familienbilder mit einem Fliegenden Drachen sind echt toll.

Auch wenn der Wind das Laub von den Bäumen fegt, und Du mittendrin, ist das ein tolles Bild. Die Farben, vom Laub sind so zahlreich, einfach wunderschön.

Ich glaube wir haben als Kinder alle schon im Laub gespielt.

Und so kann man auch beim Shooting viele tolle Sachen mit Laub anstellen. - Entweder einen Verdeckten Akt, wo leglich Teile des Körpers andeutungsweise aus dem Berg Laub herausgucken, oder ein schönes Shooting bei dem die Blätter fliegen dürfen oder einfach nur am Baum hängen.

Die Lichtstimmung ist einfach nur golden

Das Licht spielt beim Fotografieren immer eine große Rolle.

Im Herbst steht die Sonne nie ganz oben am Himmel sondern immer mit einem leichten Winkel. Dadurch ist das licht Sanfter und die Farben wärmer
perfekt um schöne romantische Bilder zu machen.

Aber die anderen Jahreszeiten gibt es ja auch noch...







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Kamerascheu?

Oktober, 2018

Ich hasse es fotografiert zu werden, aber meine Großeltern wollen umbedingt ein Foto von mir... . . . lies mich

Relativ häufig höre ich den Satz:"ich bin überhaupt nicht fotogen" oder "normalerweise hasse ich es mich fotografieren zu lassen"
Aber dennoch kommt man um Bilder nicht immer herum. -Passbilder, Bewerbungsbilder, Bilder für Xing, die eigene Homepage, für die Firmenhomepage, für eine Sedcard. - Aber auch privat braucht man Bilder. Familienbilder, Bilder für die Großeltern, Bilder von der Hochzeit, von und mit den Kindern oder mit besten Freunden.

Keiner ist "fotogen" oder "unfotogen".

Ich habe in meiner Karriere wirklich eine Menge verschiedener Menschen portraitiert. Und mit der Zeit habe ich festgestellt dass es wirklich immer auf den Moment und vor allem das Gefühl ankommt, ob ein Foto gelingt oder nicht. Die schönsten und "fotogensten" Models können einen schlechten Moment haben, wenn sie sich schlecht fühlen und es nicht überspielen können. Und plötzlich hat das Foto hat keinerlei Ähnlichkeit mehr mit dem was man normalerweise gewohnt ist.

Daher versuche ich Dich in so einer Situartion erst einmal aufzulockern. Und sei nicht betrübt wenn die ersten Aufnahmen erst mal nichts werden. Das ist völlig normal.

Auch wenn Du über beide Ohren strahlst und dein bestes gibst, die Kamera sieht Deine Zweifel in Deinen Augen.

Bin ich gut? Lache ich zu viel? Sieht man mein Zahnfleisch? Sitzt mein T Shirt? Stehen auch keine Haare ab? Hoffentlich sieht mein Bauch nicht so dick aus.- Ich hätte das Stück Torte nicht essen sollen.

Als Fotografin ist es mein Job, gute Bilder von dir zu machen. Und meine Passion ist es Charaktere einzufangen.
Ein Nerfenbündel bringt mir nichts, daher versuche ich Dich abzulenken und Dich zu beschäftigen. Ich versuche Dich langsam aber sicher zu entspannen. Und bisher hatte ich keinen der danach nicht mit zumindest einem tollen Foto nach Hause gegangen ist, auf dass er oder sie stolz sein konnte.

Aber wie entspanne ich mich?

Wenn wir uns für ein Shooting treffen, werde ich dir erst einmal einige Fragen stellen.
- Für was sind die Bilder? (keine Angst, ich habe schon einiges gehört..)
- Was hast Du für Outfits (wenn Du mehrere hast)
- Hast Du schon bestimmte Vorstellungen oder Beispielbilder? (- Da keiner von uns eine Kopimaschiene ist, werden die Bilder immer ein bischen anders.)
- Gibt es etwas was Du an deinem Körper besonders magst oder aber auch nicht magst, oder Posen? (Manche mögen die Hände nicht da wäre es doof Posen zu machen wo sich das Model auf die Hände aufstützt.)

Neben den Infos die ich bekomme, hat die Fragerei auch einen anderen Zweck. Ihr konzentriert Euch auf die Fragen und nicht auf die aktuelle Situartion.

Das klingt alles fürchterlich berechnend und manipulierend, und ich muss gestehen, das ist es auch.

Ich lenke Euch ab bis Ihr Euch entspannt.

Fotografieren ist wie jagen. Ich warte nur auf den richtigen Moment, und dann drücke ich ab.

Eigentlich warte ich bei einem Shooting nur auf eines.

Habt Ihr jemals jemanden angesehen den Ihr normalerweise nicht als superschön einstufen würdet und plötzlich macht ihn das Glitzern in den Augen zum Schönsten Menschen der Welt? DAS ist das was ich meine. Dieser Moment wenn unser Charakter zu sehen ist. Freude ist immer attraktiv und schön.
Und das ist auch genau der Moment wenn sich ein Shooting dreht. Denn das ist der Moment wenn Du Dich endlich wohl fühlst und dein Charakter zu Vorschein kommt.

Der Moment wenn ein kleines Glitzern über die Augen huscht.

Wenn Ihr das nächste Mal zu einem Shooting kommt, denkt nicht zu viel darüber nach. Stresst Euch bitte auch nicht.

Denn eure wahren Gefühle sieht man auf dem Foto.







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Fotografieren in den Ferien

September, 2018

Wie mache ich in den Ferien Fotos ohne wie ein Packesel durch die Gegend zu laufen?... . . . lies mich

Immer wieder komme ich ins Gespräch mit anderen Reisenden, die mich fragen welche Kamera zum Reisen am besten ist.
Die Frage kann ich so pauschal nicht beantworten. - Mir persönlich sind Bilder sehr wichtig, aber es gibt auch viele Reisende, die nur das Handy dabei haben und denen das langt.
Daher werde ich Euch in diesem Blogeintrag nur sagen können, wie ich im Urlaub fotografiere, und was ich für Tipps für Euch habe.

Generell ist die Ausrüstung die ich mitnehme bei mir sehr davon abhängig in welches Land ich fahre und ob ich dort ein Shooting geplant habe.

Nach Neuseeland (Unglaubliche Natur, viele Wasserfälle, toller Nachthimmel) habe ich meine 5Dmk4 mitgenommen, ein lichtstarkes Weitwinkelobjektiv, ein Makro-Objektiv und auch das 50mm als Portrait Objektiv. Zusätzlich habe ich ein Stativ mitgenommen und einen ND Filter.

Das ist eine Ausrüstung von etwa 12kg.

Jetzt war ich auf einem Tauchurlaub in Ägypten.
Hierfür habe ich nur meine alte Unterwasserkamera, die GoPro und eine alte Spiegelreflexkamera mit Kit Objektiv mitgenommen. Ich kenne die Gegend um Hurghada schon in und auswendig, besuche eine gute Freundin die dort lebt und bin die meiste Zeit sowieso auf oder im Meer. Daher brauche ich meine eigene Kamera eher weniger. Und wenn ich sie SO WENIG brauche ist es sicherer die gute Kamera zu Hause zu lassen.

Auf Reisen kann immer was passieren.

Die Kamera kann auf dem Flug verloren gehen, sie kann durch den Wüstensand oder auch das Wasser kaputt gehen oder natürlich auch gestohlen werden.
Außerdem ist meine Ausrüstung so ein wenig kleiner und leichter. (ca 1-2kg) (Viel kleiner wird aber meine Ausrüstung nie...)

Wie trage ich meine Kamera

Ich mag es nicht, ewig im Rucksack zu wühlen um ein Foto zu machen. - Daher trage ich die Kamera gerne in einer Bauchtasche, am Gürtel oder einer Umhängetasche. - So komme ich immer leicht dran und habe trotzdem die Hände frei.

Mir ist es bei längeren Reisen besonders wichtig, dass der Hals und die Schulterpartie entlastet sind, daher habe ich das Hauptgewicht immer auf den Hüften.

Tips für Euch:)

Stativ

Ein richtiges Stativ ist manchmal zu wuchtig und schwer um es in den Urlaub mitzunehmen. Auch passt es nicht ins Handgepäck und so muss ich es sehr häufig zu Hause lassen.
ich nehme daher immer ein kleinen Kissenbezug mit Reißverschluss, eine Kordel und manchmal ein Tisch oder Gorillastativ mit.

Der Kissenbezug ist super praktisch. Es ist klein, handlich und nicht schwer, und ich kann es überall mit Sand, Steinchen oder Blättern füllen, dass ich die Kamera darauf plazieren kann so dass sie sicher steht.
Das Gorilla-Pod oder Tischstativ ist leicht und kann überall aufgestellt werden. Es ist leider nicht soo stabil daher lasse ich dabei die Kamera nie los. Außerdem gibt es einige Sicherheitsbeamten am Flughafen die auch die kleien Stative nicht ins Handgepäck lassen.
Wenn man einen Ast oder ein Geländer hat, kann man die Kamera auch einfach am Halteband aufhängen. Zusätzlich nehme ich immer gern eine Schnur mit, mit der ich dann die Ausrichtung der Linse ein bisschen besser bestimmen kann.

Silikagel, Tüte und Wasserfester Beutel

Wenn man auf Reisen ist, kommt es vor dass es regnet. Daher habe ich immer ein Beutel Silikagel und eine Plastiktüte in meiner Kameratasche. - So kann ich die Kamera schnell schützen.
Wenn ich im Regen Fotos machen will benutze ich immer die Gegenlichtblende an die ich eine Tüte klebe so dass die Kamera komplett in der Tüte ist, wenn ich fotografiere.
Wenn ich weiß, dass ich auf's Boot gehe oder an den Strand, nehme ich mir zusätzlich auch immer meinen DrySack mit.

Akkus

Natürlich darf ein Aufladekabel und eine Allround Steckdose nicht fehlen, aber manchmal gibt es einfach die Möglichkeit nicht, immer den Akku aufzuladen.
Daher nehme ich immer alle Akkus mit, die ich habe(Beziehungsweise so viele, wie die Airline erlaubt)

Externe Festplatte, Speicherkarten und Tablet

Datensicherung ist das A und O. Ich habe leider schon viel zu häufig gesehen wie Speicherkarten kaputt gegangen sind, Laufwerke runterfallen und nicht mehr funktionieren und ja mir wurde auch schon mal meine Kameratasche geklaut (glücklicherweise leer...aber was wäre wenn...)
Daher nehme ich Datensicherung sehr sehr ernst. - In meinem Job nehme ich ein Shooting direkt auf 2 Speicherkarten auf. - So habe ich schon von Anfang an die doppelte Sicherung. Sobald ich mit dem Shooting fertig bin, sichere ich die RAW Bilder zusätzlich auf 2 verschiedenen externen Festplatten. Erst wenn ich die Bilder fertig bearbeitet habe und dem Kunden geschickt habe, formatiere ich die Speicherkarten. Die Bilder bleiben weiterhin auf den Externen Festplatten.

Im Urlaub geht das leider nicht. Ich sichere generell auf 2 Speicherkarten gleichzeig und dann speicher ich zusätzlich die Bilder noch auf einer externen Festplatte.
Dafür nehme ich mitlerweile ein Tablet ein Power USB Port und ein SD Karten Lesegerät her. Früher habe ich immer meinen Laptop dabei gehabt, aber er wiegt 4.7kg und wenn ich ihn dabei habe, arbeite ich mehr als ich mich erhole. Daher nehme ich ihn mitlerweile nicht mehr mit.





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Summertime, and the living is easy...

August, 2018

Endlich ist es wieder warm genug, Wassershootings zu machen... . . . lies mich

Ich freue mich jedes Jahr auf den Sommer. Denn dann kann man endlich wieder tolle Fotos im Wasser machen.
Natürlich gibt es im Winter auch die Badewanne, aber die Natur hat einfach viel mehr zu bieten.
Ob man nun mit dem ganzen Körper untertaucht, an einer seichten Stelle liegt, oder nur die Zehen ins Wasser streckt, das Element Wasser ist einfach verzaubernd.

Für ein Wassershooting rechne ich maximal mit einer Stunde, die das Model im Wasser verbringen kann.
Denn auch, wenn man die Zähne zusammenbeißt, die Kälte wird gerne mal unterschätzt. Da man sich bei einem Shooting wenig bewegt, wirken 25°C Wassertemperatur plötzlich eisig.

Und das sieht man irgendwann auf den Bildern.

Außerdem soll ein Shooting ja auch Spaß machen.

Ich fotografiere Dich daher immer Schrittweise.
D.h. Zuerst mache ich Bilder auf denen Du noch völlig im Trockenen bist, dann gehen wir Stück für Stück in's Wasser.

Erst am Ende lege ich das Model vollständig in's Wasser.

So schön Wassershootings sind, gibt es auch Einiges zu beachten:

Make - Up

Nicht - Wasserfestes MakeUp verläuft meistens unschön. Für ein Wassershooting empfehle ich daher immer eine Make-Up Artistin zu bitten, das Make-Up zu machen. - Auch wenn man "verlaufenes" MakeUp will, sieht schöner aus, wenn es professionell geschminkt ist.

Kleid/Tuch

Wallende Kleider und Tücher machen sich immer besonders schön im Wasser. - Beachte aber, dass manche Stoffe durchsichtig werden (Für einen (Teil-)Akt super, aber vielleicht nicht für ein Foto für Papa )- beachte bitte auch, dass der Stoff nass (und evtl. dreckig) wird. - dh empfindliche Kleider (Naturseide o.ä) sind eher weniger geeignet.

Handtuch/warme Wechselkleidung

Ich glaube, das versteht sich von selbst, aber es wird einfach viel zu oft vergessen.

Bademantel/-Schlappen

Bei Outdoorshootings haben wir oft keine Umkleidekabine in der Nähe und manchmal gehen wir kurze Strecken. - Dafür ist es meist bequemer eben in einen Bademantel zu schlüpfen und Schuhe anzuziehen die nass werden dürfen.

Plastiktüte

Bring dir am besten auch eine Plastiktüte mit.- Dein Kleid und Dessous/Badesachen sind nach dem Shooting pitschnass. Wärend des Shootings kannst Du da auch die Sachen drauf legen, die trocken und sauber bleiben sollen.

Zum Schluss habe ich noch eine Bitte: Wenn Du nicht schwimmen kannst, den Kopf nicht ins Wasser legen willst oder sonst irgendwie Angst hast, dann scheue Dich bitte nicht, es mir vor dem Shooting zu sagen.
- Wir können auf alle Fälle tolle Bilder machen, aber statt Angst, mit einem Lächeln auf deinem Gesicht.







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Hamburg

Juli, 2018

Und schon wieder verschlägt es uns in die Ferne... . . . lies mich

Wenn man sagt dass man auf die Reeperbahn geht, um zu arbeiten, wird man erst einmal schräg angesehen.
Doch das Rotlichtmilieu ist nur eine Seite vom Kiez.
Tatsächlich gibt es hier auch ein tolles Kulturangebot. Das Schmidt-Tivoli Theater und das Imperialtheater sind direkt an der Reeperbahn und sicherlich einen Besuch wert.

Flyer von: delovska.de

Das Imperialtheater wird auch Krimitheater genannt. Es ist die größte Krimibühne Deutschlands und zeigt alles was das Herz eines Krimifreundes begehrt.
Zur Zeit führt das Krimitheater Edgar Wallace's "Der Frosch mit der Maske" auf.

Ich hatte die Ehre vor einer der Aufführungen das Ensamble mit Nessy Karolinger auf der Bühne zu fotografieren. - Natürlich durfte danach ein Theaterbesuch nicht fehlen. - und ich kann es kaum erwarten wieder zu kommen.


Wer aber den Kiez wirklich kennen lernen will, muss sich das Musical "Heiße Ecke" ansehen.
- Es erzählt von den verschiedensten Facetten, die die Reeperbahn zu bieten hat. Und wenn man dann wieder aus dem Theater geht, erkennt man die einzelnen Charaktere wieder.

Ob nun die Bedinung an der Frittenbude, die Junggesell(inn)en - Abschiede, Touristen, Obdachlose oder die Nutten, die ihrem Geschäft nachgehen, es ist eine tolle bunte Mischung, die das Leben hier ausmacht.

Hamburg ist ein tolles Pflaster. - aufgeschlossen, lebendig, bunt

Hier ist es egal, wie man aussieht, welche Herkunft oder Sexualität man hat oder bevorzugt, die Menschen akzeptieren einen einfach, wie auch immer man ist.

Hier gilt das Motto: Leben und leben lassen

Eben diese Einstellung vermisse ich einfach viel zu oft. Genau wie auch bei Fotos ist Variation das, was ein Foto erst ausmacht. Betrachtet man ein einfarbiges Bild ohne Schattierung, Form usw., so ist dies sehr trist und langweilig

Erst durch verschiedene Schattierungen und Formen entstehen Bilder.







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Businessbilder

Juni, 2018

Steife Portraits in Anzug mit eng geschnürter Kravatte mit falschem Lachen vor grauem Hintergrund... . . . lies mich

So stellt man sich in der Regel ein Businessportrait vor.
Aber das ist nur eine Art. - die, die ich immer versuche zu vermeiden.

Businessbilder sind Bilder die jemanden möglichst gut im Beruf widerspiegeln sollen. - Daher wundert Euch bitte nicht, wenn Ihr gleich zu Anfang von mir mit Fragen bombadiert werdet.

Wer bist du? - Was arbeitest du? - Welche Position hast Du in dieser Arbeit? - Für was sind die Bilder? - Wie willst Du Dich darstellen?


Bei den Aufnahmen, die ich mache, versuche ich mich der Person anzupassen, die ich fotografiere. Denn es geht um die Person und keine puppengleiche Aufnahme.

Je nach dem wie Deine Antworten sind, suche ich passende Locations, überlege mir Posen und die Gestaltung der Bilder.
Meistens berate ich Dich auch vorab, welche Kleidung Du einpacken sollst. - z.B: ein Versicherungskaufmann sollte einen schlichten Anzug tragen, was aber für einen Künstler zu gestellt aussehen würde.




Oft empfehle ich für ein Businessportrait auch ein professionelles Make up durch ein(e) Make-Up Artist(in), denn auch ein natürliches Makeup muss gekonnt sein. (wer keinen kennt, ich habe Kontakte ;) )

So entstehen Bilder für Websiten, Flyer und Visitenkarten, Buchrücken und vieles mehr.






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Was bedeuten Fotos für mich?

Mai, 2018

Natürlich sind sie für mich sehr sehr wichtig... . . . lies mich

Nicht nur weil ich als Fotografin mein täglich Brot damit verdiene, sondern auch privat spielen sie eine große Rolle.

Mit Hilfe von Bildern kann ich mich an längst vergessene Momente zurückerinnern, kann Personen und Gefühle kurz wieder aufleben lassen, oder einfach über manche Bilder lachen.


Mit jedem Foto, das ich mache, speichere ich den Moment in dem es aufgenommen wurde.

- Sehe ich mir das Foto erneut an, erinnre ich mich an Gerüche,Geräusche, an Gefühle und Gedanken, die ich hatte als ich das Foto aufgenommen habe.

Für mich ist so ein Foto wie ein Schlüssel zu meinen längst in Vergessenheit geratenen Erinnerungen.

Manchmal trickst einen natürlich auch die eigene Erinnerung aus und erst durch das Foto erinnert man sich an die Wahrheit. - und die Erinnerung wird eines Besseren belehrt.

Würde man mich fragen: Hattest Du jemals ein Afro, würde ich natürlich mit nein antworten.

- aber seht selbst.



Ich habe kürzlich meine Festplatte sortiert und bin auf einige dieser Erinnerungs-Auffrischer gestoßen.
- Ich muss dazu sagen, dass ich Glück habe, denn dank meines Vaters, der selber viel fotografiert hat, habe ich wirklich viele Fotos, die bis in meine früheste Kindheit zurückgehen.

Manchmal habe ich natürlich die Fotografie als lästig empfunden, aber heute bin ich sehr froh, dass er auch wärend meiner Phasen hartnäckig geblieben ist.

Es ist einfach nur erstaunlich wie sehr man sich über die Zeit hinweg verändert.



Manchmal kann ich. es kaum glauben dass das Mädchen auf den Bildern alles ein und die selbe Person sein soll... - Ich selbst





mach mich klein

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin...

April, 2018

Zu meiner Schande muss ich gestehen, ich war noch niemals in Berlin. - Bis jetzt. . . . lies mich

Jetzt hat mich die Arbeit und der Zufall doch einmal dort hin verschlagen. - Und natürlich habe ich auch diesmal ein wenig Zeit eingeplant, um mich mal umzusehen.
Drei Tage sind nicht viel, aber genug um zumindest ein bisschen was zu sehen.

Diesmal begleitete mich aber nicht nur meine Kamera sondern auch meine sehr gute Freundin Nessy Karolinger. Gemeinsam hatten wir sehr viel Spaß und davon will ich Euch gern ein wenig erzählen.

Am ersten Tag waren wir beruflich in den Babelsberg Studios. Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen uns auch den Freizeitpark anzusehen.

Eine Kulisse hat uns besonders interessiert.

- Wenn man selber fast täglich im Vulkan von Nepomuk aus Jim Knopf gestanden hat, freut es einen besonders, die Kulisse von Lummerland zu sehen. Sie besteht komplett aus Styropor ist eine traumhafte Außenkulisse. Süß, winzig, einfach so wie man sich eben Lummerland vorstellt.
- Auch Emma stand in ihrem zu Hause.

Babelsberg ist ein tolles Spieleparadies für Kinder. Wir sind allerdings wieder früh gegangen. - Im Nachtbus nach Berlin hatten wir ja nicht sehr viel geschlafen.



Am zweiten Tag besuchten wir einen anderen Drehort in Berlin Spandau.

Dort standen mal die Kulissen aus der Serie Hinter Gittern - der Frauenknast
- Nessy hatte dort 2005 das große Wiedersehen gedreht und zeigte mir alles.
Aber seither hat sich einiges verändert. - die Gebäude werden langsam aber sicher von der Natur zurückerobert.
Ich selber liebe „urban places“, und so hatte ich meinen Spaß, aber Nessy war etwas bedrückt, alles so zu sehen. - Sie kannte ja schließlich noch alles im Originalzustand.

Die Hauptgebäude haben immerhin wieder einen Nutzen gefunden. Ursprünglich eine Kaserne, dienen sie jetzt als Unterkünfte für Flüchtlinge.


Abends brauchten wir ein wenig Ablenkung.- ein wenig Thrill war angesagt.

Wir besuchten das Berliner dungeon.

Vorab muss ich Euch warnen, geht dort nicht alleine rein.

Ein dunkler Raum, man spürt nur die Anwesenheit anderer, hört den Atem direkt neben einem.
Dann ertönen Schritte. Ab und zu ein Rascheln, manchmal direkt hinter dir.

Ängstliches Quietschen anderer, die ebenfalls irgendwo in diesem Raum sitzen. Man spürt wie man sich instinktiv an dem Arm der Freundin festkrallt. - Die hat den Atem angehalten.
Die Schritte kommen immer Näher, dann entfernen sie sich wieder. - Der Arm scheint das Wichtigste im Moment zu sein. Ein kleines bisschen Sicherheit

und dann kippt der Stuhl...


Es ist wirklich faszinierend wie sehr man durch einfache Tricks in Angst und Schrecken versetzt werden kann. Alleine ein dunkler Raum, und dolbi sourround ... und das Grauen ist so reell.

- Das dungeon ist auf eine komische Art genial. Ich war froh, mich an meine Freundin klammern zu können. - Ich gebe zu ich bin ein riesen Angsthase.

Am dritten und letzten Tag sahen wir uns Berlin an.
Wir sind alles andere als typische Touristen, aber so ein kleines bisschen Kultur gehört nunmal dazu. - Also suchten wir die Mauerreste, gingen zum Alexanderplatz, am Potzdammerplatz vorbei und schließlich entdeckte Nessy ein Bild aus meiner Kindheit.
Irgendwann hatte ich einmal bei Emil und die Dedektive eine Brücke mit einer gelben U Bahn gesehen. Und hier war sie, die Brücke.

Ab und zu braucht man mal ein paar freie Tage, und da ist es dann wirklich toll einen Beruf zu haben bei dem man frei ist und sich die Zeit selber einteilen kann.





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Schwangerschaftsbilder

März, 2018

Kennt Ihr diesen Moment? Wenn man sich fühlt, als wäre man selber in einer Blase und die Welt um einen herum verändert sich einfach viel zu schnell? . . . lies mich

Diese Momente habe ich in der letzten Zeit häufiger. Freundinnen ziehen mit ihren Partnern zusammen, haben kaum mehr Zeit, kommen nur noch als Paar und heiraten.

Erst im Februar hat eine gute Freundin von mir geheiratet. Auf ihre Hochzeit zu gehen hat sich surreal angefühlt, - aber der Anblick von Ihr in einem Brautkleid war schließlich total stimmend.
Als ob sie einfach bereit dafür wäre.
Sie war irgendwie in die Rolle hineingewachsen und hatte mich um Meilen überholt.
In solchen Momenten fühle ich mich wie ein Kind, denn ich fühle mich so gar nicht bereit mich niederzulassen.

Ich liebe meine Freiheit.

Letztes Jahr hat mich aber auch eine andere gute Freundin überrascht. Sie erzählte mir von ihrer Schwangerschaft.
Und nur einen Wimpernschlag später war es schon kurz vor knapp und wir machten noch ein paar Babybauch Bilder.

Akt und Schwangerschaftsbilder sind die schwierigsten Aufnahmen, die man als Fotografin machen kann.

Nicht nur das Licht muss zu 100% Passen, das Vertrauen und auch die Stimmung müssen da sein.



Und das ist nicht so einfach. Daher lasse ich mir immer gerne Zeit und übereile nichts.

Ich zeige während des Shootings auch gerne schon Bilder auf dem Display her.
- ich weiß dass das andere Fotografen als unprofessionell ansehen, da noch Bilder dabei sein können, die nicht perfekt sind, aber dazu stehe ich.

Mir geht es darum, dass die Frau oder das Paar sieht, dass ich nichts Böses im Sinn habe. Meistens lockert sich dadurch die ganze Situation, Vertrauen entsteht und alles ist entspannter.

So habe ich es auch bei meiner Freundin gemacht, denn auch wenn man sich schon seit Jahren kennt und einiges miteinander unternimmt, ist so ein Shooting doch etwas anderes

Teilweise ist es tatsächlich sogar schwerer, Freunde zu fotografieren, denn die Hemmung ist größer. Man will sich nicht entblößen und hat Angst sich zu blamieren. - Freunde sieht man ja wieder...

Ende März ist der kleine Racker auf die Welt gekommen und meine Freundin gibt eine tolle Mutter ab. Als wäre sie das schon immer gewesen.
- und das allererste Shooting hat der kleine Racker auch schon hinter sich.


Auch jetzt, nach seiner Geburt, habe ich es immer noch nicht geschafft, es zu realisieren, dass Sie jetzt wirklich ein eigenes Kind hat. Für mich ist sie meine Freundin und in unserer Beziehung hat sich nichts verändert.
- Sie ist immer noch die Freundin, die ich kennen gelernt habe - nur jetzt im Doppelpack.

Willkommen auf der Welt, kleiner Stern




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Hochzeitsbilder

Februar, 2018

Als Fotografin sind Hochzeiten die wohl emotionalsten aber auch für mich anstrengendsten Shootings die ich mache . . . lies mich

Nichts darf fehlen, nichts kann wiederholt werden, jeder Schuss muss sitzen und die Augen sind sowieso überall.
Es ist so ähnlich wie auch bei Events, nur mit dem kleinen aber sehr bedeutenden Unterschied:

Hochzeitsbilder sind Bilder sehr intimer und einzigartiger Momente.

Wenn ich eine Anfrage für ein Hochzeitsshooting bekomme, freue ich mich.
Für mich bedeutet es, dass Ihr mir so weit vertraut, dass Ihr die Bilder euren wichtigsten Tages von mir machen lasst.
Damit Ihr seht was alles hinter den Hochzeitsbildern steckt habe ich hier einmal den Ablauf für Euch.



Meine Planung fängt daher schon ziemlich frühzeitig an.

- ich treffe Euch vorher gemütlich bei einem Kaffee.
Dabei gebe ich Euch die Möglichkeit, mich einfach mal kennen zu lernen.
- Ihr könnt Euch einen Eindruck verschaffen und mir bei der Gelegenheit natürlich auch alle offenen Fragen persönlich stellen.

Bei dem Treffen ist es mir auch besonders wichtig, Euch kennen zu lernen.

- Sätze wie „es ist so schön da, es ist so rustikal“ oder „ich habe ein tolles Kleid mit vielen Spitzen und Steinchen“ geben mir bereits Hinweise, wie ich eure Bilder später gestalte.

Ihr könnt mir bei der Gelegenheit aber natürlich auch schon von euren konkreten Vorstellungen und Wünschen erzählen.



Wenn Ihr Euch dann für mich entschieden habt, schließe ich mich als nächstes mit euren Trauzeugen kurz.
- denn auch wenn das Brautpaar keine Überraschungen erwartet, gibt es meistens doch zumindest eine Kleinigkeit.

Außerdem stelle ich mich vor, denn während der Hochzeit sind meine Ansprechpartner die Trauzeugen, so dass ich Euch bei eurem besonderen Tag nicht störe.

Während der Hochzeit bleibe ich die gesamte Zeit in eurer Nähe.

Auch, im Fall, dass ich mal auf Toilette müsste, gebe den Trauzeugen Bescheid. So weiß ich immer dass ich nicht gerade gehe, wenn etwas besonderes passiert, und Ihr wisst, dass ich gleich wieder da bin.



Ich versuche meine Augen überall zu haben um so viele Besondere und vor allem echte Momente wie möglich einzufangen. Damit mir das gelingt bleibe ich als Fotografin im Hintergrund.

Den Tag nach eurer Hochzeit nehme ich mir auch frei. - so kann ich auch spontan verlängern und bis in die Puppen bleiben und muss nicht plötzlich weg. - Nach der abgesprochenen Zeit gehe ich auch nicht einfach, sondern gebe Euch Bescheid. Denn es kann immer sein, dass Ihr mir doch mal ein bisschen länger braucht.

Sobald ich am Rechner sitze, übertrage ich die Bilder und sicher sie auf zwei verschiedenen Festplatten, so dass mir kein Bild verloren gehen kann.


Die Bilder sortiere ich dann, schmeiße Absolute No-Go's raus, wie z.B. Blinzler und passe Farben, Belichtung, Kontrast und Zuschnitt an. Im durchschnitt sitze ich pro fotografierter Stunde noch einmmal zwei Stunden bei der Bearbeitung. - die sind aber natürlich schon im Preis enthalten.

Die fertig bearbeiteten Bilder bekommt Ihr spätestens nach 14 Tagen auf DVD oder einfach auf Stick. - Allerdings nur, wenn Ihr schon bezahlt habt. ;)

Ihr bekommt alle Bilder, ohne Wasserzeichen, und mit den vollen privaten Nutzungsrechten hochauflösend als JPEG.


Nur komerziell nutzen solltet Ihr die Bilder nicht - aber wer verkauft schon die eigenen Hochzeitsbilder?

Wenn eure Schneiderin oder Floristin die Bilder gerne benutzen möchte können sie sich natürlich gerne an mich wenden. (Natürlich nur mit eurem Einverständnis)
Das Kleid auf dem 1. und 3. Bild ist von einer sehr guten Schneiderin aus Markt Schwaben - ihre Kleider findet Ihr auf www.n-art-munich.de


Hier habe ich jetzt noch eine kleine Liste für Euch die Ihr gerne für unser Treffen vorbereiten könnt:)

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Neuseeland

Januar,2018

Manchmal beglückt mich mein Job mit Reisen... . . . lies mich

Meist geht es nicht sehr weit, aber dieses Mal ging es tatsächlich bis ans andere Ende der Welt - 18.163,99 km entfernt.

Letztes Jahr wurde ich gebeten, diesen Januar eine Hochzeit in Neuseeland zu begleiten.

Da ich selber mal dort gelebt habe und vom Herzen her immer noch an Neuseeland hänge, habe ich dem Paar natürlich zugesagt.


- Im Januar mache ich normalerweise meinen Jahresurlaub, und so habe ich kurzerhand 3 Wochen dran gehängt und dem Paar einen fairen Deal gemacht. - Anstelle der anfallenden Reisekosten mussten sie so nur den Hinflug übernehmen.

Ich konnte so nach 5 Jahren endlich einen kleinen Teil meiner Familie wieder sehen, Lieblingsorte besuchen und einfach mal die Seele baumeln lassen.
- Natürlich begleitet meine Kamera mich überall hin. - ob in die Stadt oder in den Regenwald, sie weicht mir nicht von der Seite,

denn Fotografie ist meine Leidenschaft, nicht nur ein Beruf.


Neuseeland ist ein tolles Land. Es ist das Land der vier Jahreszeiten an einem Tag, was man auch in den Gesichtern der deutschen Touristen sieht. - In einer Sekunde ist es super heiß dann wieder nass und kalt.

- es ist ein toller Wechsel der mir das Herz aufgehen lässt, denn Naturbilder sind nie dieselben. - sie sind charakteristisch mit tollen Wolkenformationen.

Die Natur selber ist so abwechslungsreich wie das Wetter. - man hat Ellenlange, menschenleere Strände, Regenwälder, Vulkane, Gebirge, Täler, und das Meer.

Neuseeland ist ein Land das ich immer wieder bereisen werde, von dem ich nie genug bekommen kann und von dem ich jedem der es hören will (oder auch nicht) vorschwärme.

Ein paar meiner Bilder könnt Ihr auf meinem Natur-Corona-Info einsehen.

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Ende der Spendenaktion

Dezember, 2017

Die Spendenaktion ist vorbei... . . . lies mich

Vom 15.11. bis 15.12. gingen die Gewinne von Kalendern und Shootings an gute Zwecke.

Die Aktion ist nun vorbei und ich kann Euch nur feiern.

Es sind 130 Euro für die Ärzte ohne Grenzen und 110 Euro für den WWF zusammengekommen.


Zudem habe ich auch einen großen Teil an die José carreras Leukämie Stiftung spenden können.
- bei der Gala vor Weihnachten habe ich mitgewirkt, durfte José Carreras persönlich treffen und habe gesehen wie gut die Spenden dort verwendet werden und wieviel Gutes sie bezwecken.
Daher habe ich kurzfristig denjenigen von Euch die die Kalender bestellt haben die José Carreeas Stiftung als 3. Wahl angeboten.

Und zu meiner Überraschung hat wirklich jeder, der einen Kalender bestellt hat sich dafür entschieden. Dieses Geld durfte ich dann persönlich übergeben:)

Und mit diesem Guten Gefühl im Gepäck gehe ich nun auf Fotoreise. Anfang Februar bin ich wieder da und berichte Euch von meinen Erlebnissen.
Emails empfange und bearbeite ich weiterhin, allerdings nicht jeden Tag.

Bis dahin einen guten Rutsch und noch alles Gute.

mach mich klein

Fotografie für den guten Zweck

November, 2017

die Adventszeit rückt näher und wie jedes Jahr habe ich mir dieses Jahr wieder etwas überlegt. . . . lies mich

Die Welt verändert sich leider viel zu schnell. - Seien es Wälder die gerodet werden, Meere, die vermüllen oder Eisberge die dahinschmelzen.

Menschen haben Kriege, es gibt immer noch Hungernde, Verdurstende Kinder und auch viel zu viele Krankheiten. Am liebsten würde ich schnipsen und alles auf einmal wieder "gut machen" - das geht aber leider nicht und daher dachte ich mir:

was wäre in dieser Welt möglich, wenn jeder einzelne nur eine gute Tat täte?

genau die Zeit jetzt, in dieser kuscheligen Zeit, wenn man sich zu Hause vor der Heizung ein Nest baut und ein gutes Buch liest oder einfach mal die Seele baumeln lässt ist doch die Zeit, wo wir am offensten sind für Probleme anderer, ihnen Helfen will.

Daher gibt es bei mir eine kleine Spendenaktion mit der jedem geholfen ist.
Bis zum 15. Dezember gibt es alle Kalender, Bücher, Wandbilder und Photoshootings die ich anbiete, als Spendenaktion.


Bei Büchern, Kalendern und Wandbildern (auch personalisierte) geht alles bis auf die Herstellungskosten an eine Spendenorganisation. - dh ich verdiene dabei nichts.

Bei Shootings gebe ich auch einen guten Teil des Shootingpreises ab.

Nach Ablauf der Spendenaktion poste ich natürlich hier rein, wie viel gesammelt worden konnte.

Ich habe Euch 2 verschiedene Spendenorganisationen herausgesucht, an die ich spenden werde: Sie haben so die Wahl an welche Organisation Ihre Spende geht.

Ärzte ohne Grenzen - Sie helfen Menschen in Kriesengebieten mit medizinischer Hilfe, sauberem Trinkwasser, Nahrungsmitteln,...

eine Naturschutzorganisation - Setzen sich weltweit aktiv für den Natur- und Artenschutz sowie den Erhalt unseres Planeten ein.

wie funktioniert die Aktion?

Ganz einfach: Sie bestellen bei mir einen Kalender, ein Buch oder ein Wandbild Ihrer Wahl. - dazu einfach eine Mail schicken.

Abgesehen von der Bestellung geben Sie in dieser Mail zusätzlich an, welcher der oben genannten Organisationen ich Ihren Anteil übergeben darf.

Sobald die Bezahlung eingegangen ist, bestelle ich Ihren Artikel.

Am Ende der Aktion (15.12.17) überweise ich dann die Spenden an die Organisation die Sie ausgewählt hatten. - sobald ich eine Spendenbescheinigung von den Organisationen habe, poste ich natürlich einen Artikel, in dem Sie einsehen können wieviel insgesammt gespendet werden konnte.

Die Aktion gilt aber nicht nur für die Kalender etc, einen großen Teil der Shootingkosten werde ich ebenfalls spenden. - dh wenn Sie noch ein Shooting machen wollen, für Weihnachten, für die Bewerbung oder einfach nur so,... dann können Sie jetzt auch noch was gutes tun und haben auch noch die Wahl wohin das Geld gehen soll.


Kalender

Deutschlandkalender
- Kalender mit Bildern von Orten aus Deutschland-Druck auf hochwertigem Fotopapier.
Dieser Kalender ist zeitlos (d.h. ohne Wochentage und inkl. 29.02.) und kann daher wiederverwendet werden.
Auf Wunsch kann ich auch Daten einfügen wie z.B. Geburtsdaten usw. (+5€)
A4: 28€ - A3: 38€


Naturkalender
- Kalender mit Bildern von Orten aus aller Welt auf hochwertigem Fotopapier.
Dieser Kalender kann zeitlos sein oder vom Jahr 2018 (Bitte geben Sie mit an, ob Feiertage eingetragen werden sollen)
Auf Wunsch kann ich bei dem Zeitlosen Kalender auch Daten einfügen wie z.B. Geburtsdaten usw. (+5€)
A4: 28€ - A3: 38€


Tischkalender 2018
-Kalender mit Bildern von Naturaufnahmen.
Der Kalender hat einen ausklappbaren Stand
(Bitte geben Sie mit an, welche Feiertage eingetragen werden sollen)
15x10 cm: 12€ - 14x14 cm: 15€


Panoramakalender
- Tischkalender mit Panoramabildern aus Neuseeland auf hochwertigem Fotopapier.
Der Kalender hat einen ausklappbaren Stand
(Bitte geben Sie mit an, welche Feiertage eingetragen werden sollen)
Auf Wunsch kann ich auch Daten einfügen wie z.B. Geburtsdaten usw. (+5€)
30x10 cm: 20€


Personalisierter Kalender
- Kalender auf hochwertigem Fotopapier.
Sie können alle Kalender mit eigenen Bildern bestellen (pro Bild +2€), Ihren eigenen Daten versehen (+5€) oder sich Bilder von meiner Website aussuchen (+10€)

Buch

New Zealand Landscapes
40 Seitiges Buch mit Impressionen aus Neuseeland. (Größe A4)
Das Buch hat eine LayFlat Bindung, wodurch man keinen Knick zwischen den Seiten und in den einzelnen Bildern hat.
69€


Personalisiertes Fotobuch
ein Hochwertiges Fotobuch mit Layflatbindung. (Größe A4)
Sie können Bücher mit eigenen Bildern bestellen (pro Bild +2€), Ihren eigenen Daten und Schriftzügen versehen (+5€) oder sich Bilder von meiner Website aussuchen (+10€)

20 Seiten: 49€ - 40 Seiten: 69€


Wandbilder

Wandbilder variieren sehr stark in der Größe und in der Machart und daher auch im Preis. Wenn Sie ein Wandbild haben möchten, schicken Sie mir doch einfach eine Mail was Sie sich vorstellen und ich kann Ihnen dann das passende Angebot raussuchen.

Shootings

Shootings die in dieser Zeit gemacht werden gehen zum größten Teil ebenso an die Spendenorganisationen.
Wenn Sie sich für die Shootingkategorien interessieren, sehen Sie sich gerne auf meiner Seite Portraits um. Wenn Sie ein Event oder eine Hochzeit planen, kann ich Ihnen gerne ein individuelles Angebot machen.

Versandkosten

Versandkosten innerhalb Deutschlands betragen 4.50€ - außerhalb Deutschland können die Kosten variieren.

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Professionelle Hochzeitsfotografie? - wieso...

Oktober, 2017

Ich bekomme immer wieder die Frage, wieso Hochzeitsfotografie "so viel kostet" und wieso man "so viel Geld investieren soll" wenn doch nur auf's "Knöpfchen drücken" ja nicht so schwer sein kann. . . . lies mich

Bevor ich weiter darauf eingehe, erzähle ich Euch eine Geschichte.

Ein Paar war bei mir und hat sich bei Kaffee und Kuchen über die Hochzeitsfotografie informiert. Die Beiden waren sehr angetan und haben sich sehr über das Angebot gefreut das ich ihnen gemacht hatte, da sie noch Studenten waren. Sie buchten die Hochzeit bei mir. Wenige Tage später meldete sich der Verlobte bei mir und sagte ab.

Es gibt so viele Freunde auf der Hochzeit die alle Bilder machen, spart lieber das Geld für den Urlaub .

Ein paar Monate nach der Hochzeit meldete er sich und entschuldigte sich noch einmal und fragte ob ich ein Paarshooting anbiete in dem er im Anzug ist und seine Frau im Kleid.

"Wir haben kein einziges brauchbares Bild von unserer Hochzeit. - Jeder hat nur mit dem Handy fotografiert, und die Oma mit einer alten Filmkamera, die hauptsächlich schiefe und verschwommene Bilder machte."
- wir haben ein "After Wedding Shooting ausgemacht. Die Beiden bezahlen jetzt nur knapp 100€ weniger, als sie für die eigentliche Trauung bezahlt hätten. Jetzt wird aber weder ein Pfarrer dabei sein, noch die Freunde und die Familie im Hintergrund und von der Stimmung will ich erst garnicht reden...

Ich kann Euch nur empfehlen einen professionellen Fotografen zu buchen.

Ich bin nicht teuer... - meine Preise sind fair und ja, ich habe Studentenrabatte....

Eine Stunde fotografieren bedeutet für mich mindestens eine bis mehrere Stunden die ich abseits euerer Blicke noch arbeite. Nachbearbeitung/aussortieren und und und...

Mein Preis beinhaltet die Nachbearbeitung schon, und es entstehen für Euch keine Extrakosten. dh eigentlich liegt mein Stundenpreis nicht bei 100€ sondern eher bei ca 20-50€

Das heißt, Ihr seht mich eine Stunde aber gleichzeitig bezahlt Ihr auch für die Stunden die ich in der Nachbearbeitung bin. -zusätzlich biete eine kostenlose Vorbesprechung eurer Hochzeit an. - bei der setzen wir uns zusammen, Ihr erzählt mir eueren Ablauf, ich beantworte Euch eure Fragen und nehme vielleicht auch ein bischen von eurer Panik. Bei der Hochzeit selber tauche ich immer schon eine halbe Stunde vorher auf (unbezahlt) damit ich egal was passiert pünktlich bin. Ich fotografiere die ankommenden Gäste und rede wenn möglich mit dem Pfarrer, so dass ich auch ihn wärend der Zeremonie nicht störe. Und das ganze kostet weniger als das Hochzeitskleid... das Kleid hat man nur einmal an, die Erinnerung und die Bilder bleibt Euch aber für immer ;) Also überlegt Euch bitte ob Ihr es wirklich euren Freunden überlasst eueren wichtigsten Moment festzuhalten ...

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